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Forschung an der Juniorprofessur für empirische Bildungsforschung


SriAS - Selbstregulation im Alltag von Studierenden

Das Vorhaben knüpft an Maßnahmen zur Förderung der Selbstregulation aus Projekten des „Qualitätspakt Lehre“ an der Universität Ulm (jetzt Universität Augsburg), der Universität Bielefeld und dem Karlsruher Institut für Technologie an. Ziel des Vorhabens ist die Untersuchung, ob und inwiefern diese Maßnahmen das selbstregulierte Lernen von Studierenden unterstützen.

In Ulm wird der Fokus auf lernstrategische Prozesse gelegt. In Bielefeld sollen zusätzlich Fragen zu den Auftretensbedingungen und Wirkungen motivationaler Konflikte geklärt werden. In Karlsruhe wird untersucht, ob und wie spezifische Interventionen das Auftreten von Prokrastination im Alltag reduzieren. Insgesamt werden an den Projektstandorten neun Studien durchgeführt. Verbindendes Element aller geplanten Studien ist die Nutzung von Ambulantem Assessment. Es erlaubt sowohl die Erfassung selbstregulativer Kompetenzen in Echtzeit als auch eine gezielte Förderung der Selbstregulation durch die Implementierung entsprechender Hinweise. Des Weiteren werden mittels Fragebogenverfahren mögliche Bedingungsfaktoren und Auswirkungen selbstregulierten Lernens erhoben.

Das Verbundprojekt ist Teil der Förderinitiative Begleitforschung zum Qualitätspakt Lehre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).


BMBF gefördert

Projektleitung:

Jun.-Prof. Dr. Ulrike Nett (Universität Augsburg)

Prof. Dr. Stefan Fries (Universität Bielefeld)

Dr. Carola Grunschel (Universität Bielefeld)

Prof. Dr. Ulrich Ebner-Priemer (Karlsruher Institut für Technologie)


Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:

Anna-Lena Rottweiler, M.Sc. (Universität Augsburg)

Olga Bachmann, M.Sc. (Universität Bielefeld)

Lena Wieland, M.Sc. (Karlsruher Institut für Technologie)


Projektlaufzeit: 01.10.2014 bis 30.09.2018

Projekt SriAS (Selbstregulation im Alltag von Studierenden)