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Curriculum


Der auf vier Semester ausgelegte Masterstudiengang „Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung“  kann zu jedem Wintersemester aufgenommen werden und umfasst sechs Module mit insgesamt 120 Leistungspunkten und 34 Semesterwochenstunden. Ein Großteil der Prüfungen findet studienbegleitend statt, wobei Sie Ihr Studium nach der Masterarbeit (4 Monate) und einer mündlichen Prüfung mit dem akademischen Grad „Master of Arts (M.A.)“ abschließen.


Grundlagenmodul A (18 LP)

Das Grundlagenmodul gibt Ihnen eine inhaltliche und methodische Einführung in die sozialwissenschaftliche         Konfliktforschung. Es besteht aus drei Lehrveranstaltungen zu den thematischen Schwerpunkten des Studiengangs: „Friedens- und Konfliktforschung“, „Gesellschaftlicher Wandel und soziale Konflikte“ sowie „Formen und Institutionen politischer Konfliktbearbeitung“.

Methodenmodul B (10 LP)

Als fundierte Grundlage für das wissenschaftliche Arbeiten in den Vertiefungs- und Forschungsseminaren ist Ihre Methodenausbildung entscheidend. Neben einem Überblick über verschiedene Methoden der empirischen Sozialforschung anhand einschlägiger Forschungsprojekten der Friedens- und Konfliktforschung vertiefen Sie im Methodenmodul mindestens eine Methode und üben deren Anwendung. Vorkenntnisse in empirischen Methoden müssen Sie bei der Zulassung zum Masterstudium nicht nachweisen.

Vertiefungsmodule C und D (je 20 LP)

Für die intensive Beschäftigung mit einzelnen Problem- und Themenstellungen der sozialwissenschaftlichen Konfliktforschung werden die folgenden sechs Vertiefungsmodule angeboten:

VM 1: Analysen transnationaler Konflikte VM 2: Analysen gesellschaftlicher Konfliktpotenziale und -dynamiken VM 3: Politische Konfliktkonstellationen, Integration, und Demokratie VM 4: Ressourcenkonflikte und globale Gerechtigkeit VM 5: Friedensanalysen VM 6: Kultur und Konflikt Zwei Vertiefungsmodule mit je 20 LP müssen im Umfang von jeweils mindestens vier Lehrveranstaltungen studiert werden. Das interdisziplinäre Lehrangebot im Rahmen der Vertiefungsmodule orientiert sich sowohl an den aktuellen Forschungsschwerpunkten der Fakultät als auch an den Interessengebieten der Studierenden.

Forschungsmodul E (10 LP)

Im Forschungsseminar konzipieren Sie anhand Ihrer methodischen und theoretischen Kenntnisse und Fähigkeiten eigene Forschungsprojekte. Zugleich bietet dieses Forschungsmodul vielfältige Möglichkeiten, Sie als Studierende in laufende Forschungsprojekte der beteiligten Professuren und Lehrstühle einzubinden. Der Abschluss des Forschungsmoduls geht in aller Regel mit ersten Überlegungen für die Fragestellung der Masterarbeit einher.

Praxismodul F (12 LP)

Zum Praxismodul gehören der Besuch des Praxisseminars, ein längeres Praktikum sowie der Praktikumsbericht. Im Praxisseminar (1. Semester) lernen Sie externe Referentinnen und Referenten aus verschiedenen Berufsfeldern der Konfliktforschung kennen und tauschen sich mit anderen Studierenden über deren Praktikumserfahrungen aus. Das mindestens achtwöchige berufsorientierte Praktikum (idealerweise zwischen dem 2. und 3. Semester) gibt Ihnen die Möglichkeit, das erworbene Wissen in der Praxis einzusetzen und zu vertiefen sowie zu prüfen, welche Qualifikationen und Kompetenzen Sie für Ihre berufliche Zukunft noch benötigen. Ihren Praktikumsbericht präsentieren Sie anschließend im 3. Semester im Rahmen des Praxisseminars den Studierenden des nachfolgenden Studienjahres. Praktika und Berufspraxis, die vor Aufnahme des Studiengangs „Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung“ durchgeführt und erworben wurden, werden auf Antrag angerechnet (weitere Informationen).

Master-Abschlussmodul G (30 LP)

Hauptbestandteil des Abschlussmoduls ist die Masterarbeit (22 LP), für deren Bearbeitung Sie 4 Monate Zeit haben. Die darin bearbeitete Fragestellung und das Exposee präsentieren Sie zuvor im Master-Kolloquium (2 LP). Am Ende Ihres Masterstudiums steht eine mündliche Modulabschlussprüfung (6 LP), in der sowohl die Resultate der Masterarbeit als auch eine weitere Themenstellung der sozialwissenschaftlichen Konfliktforschung behandelt werden.