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Iris Lichtinger



Dozentin für Blockflöte / Kammermusikprojekte Alte und Neue Musik / MEHR MUSIK! Ensemble des LMZ

E-Mail: iris.lichtinger@phil.uni-augsburg.de


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IRIS LICHTINGER

entwickelte nach ihrer Ausbildung an den Musikhochschulen und Konservatorien in Amsterdam (Walter van Hauwe, Paul Leenhouts),  Mailand (Pedro Memelsdorff), Trossingen (Kees Boeke) und zahlreichen Meisterkursen (Han Tol, Marion Verbruggen, Michael Schneider) auch im Bereich der historischen Aufführungspraxis (u.a. Ton Koopman, Jesper Christensen) eine ungewöhnliche und vielschichtige Musikerkarriere.

 

Sie ist heute eine Ausnahmemusikerin, die als Flötistin, Sängerin und Pianistin in ihrer Vielfältigkeit und Kreativität viele Grenzen überschreitet. Sie bewegt sich frei zwischen Alter und Neuer Musik, E- und U-Musik, komponierter und improvisierter Musik. Sie arbeitet in allen Bereichen mit hochkarätigen Musikern der Szenen und steht in Kontakt mit Komponisten internationaler Herkunft, die neue Werke für sie schreiben.

 

 Einerseits ist sie Expertin für die vielfältigen Blockflöteninstrumente im Kontext der Alten wie auch der Neuen Musik. Dabei übt sie als Solistin, Ensemblemitglied oder Orchestermusikerin eine reichhaltige Konzerttätigkeit aus, die das Spektrum von Mittelalter, Renaissance, Barock und Moderne umfasst.

 

 

Sie konzertierte u.a. mit Antonio Politano, Kai Wessel, Joel Frederiksen,Jan Kobow, Franz Halász, Stefan Blum, dem Filmmusik- und Medienkunst-Improvisationsensemble "Shortfilmlivemusic", langjährig mit dem  Trio „Una panthera“, mit dem  Ensemble „Zeitsprung“ München, „Orpheus-Ensemble“, dem Philharmonischen Orchester Augsburg, Augsburger Kammersolisten,  Orchestra del Teatro Massimo Palermo, dem Ensemble FAMA , „Ars poetica“, im Trio mit dem Barockcellisten Detmar Leertouwer und dem Cembalisten Wolfram Öttl, dem Barockorchester La Banda und vielen weiteren Besetzungen.

 

 

Als Pianistin ist sie eine bekannte Spezialistin für die Musik des Tango Argentino, den sie mit dessen  authentischen Meistern  auf internationalen Podien musiziert. Mit ihrem Ensemble "Más que Tango" kreiiert sie genreübergreifende Programme, setzt den Tango in immer wieder neue Kontexte, sei es literarische  (mit Katja Schild, Sprecherin beim Bayerischen Rundfunk) oder musikalische, wie Barock oder Jazz. Sie spielt im Duo mit Christian Gerber, europaweit einer der gefragtesten Bandoneonisten der jüngeren Generation.

 

Nach einer langjährigen privaten Gesangsausbildung (Liat Himmelheber, Edda Sevenich) tritt sie seit jüngerer Zeit nun auch  verstärkt als Sängerin hervor, auch hier im Bereich der Alten und Neuen Musik. Erste Kompositionen sind für sie enstanden (Péter Köszeghy, Francesco La Licata, Nicola Evangelisti). Mit ihrem Ensemble PROGETTO SEICENTO entwickelt sie fusion-Programme mit Pop und Jazz, ausgehend von der Musik des 17. Jahrhunderts.

 

 

Sie ist Mitbegründerin und im Vorsitz des Forum für Alte Musik Augsburg FAMA e.V., das  eine Konzertreihe für Alte Musik in den Kunstsammlungen und Museen Augsburg veranstaltet und durch Vorträge und Kurse die  Verbreitung und das Verständnis der Alten Musik fördert. Sie ist ebenfalls Mitbegründerin und im Vorsitz der Gesellschaft für Neue Musik Augsburg "Jetzt Musik" e.V.

 

Am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg ist sie Dozentin für Blockflöte und leitet für das Interdisziplinäre Forum künstlerischer Interpretation thematisch konzipierte Kammermusikprojekte Alter Musik und Neuer Musik. Sie unterrichtet auch an der Sing- und Musikschule Mozartstadt Augsburg  und übernimmt dort die interne Fachgruppenfortbildung. Zusammen mit dem spanischen Blockflötisten Josep Maria Saperas gibt sie Workshops und Meisterklassen.

 

 

 Im Zuge des Förderprojekts des bundesweiten Netzwerks Neue Musik  entstand unter ihrer Leitung das MEHR MUSIK! Ensemble das sich aus Studenten des Leopold-Mozart-Zentrums der Universität Augsburg  und der Hochschule für Musik und Theater München zusammensetzt. Es widmet sich ausschließlich dem Neuen Musik-Repertoire und machte bereits in zahlreichen öffentlichen Konzerten auf sich aufmerksam. Ein starker Fokus des Ensembles  liegt darauf unkonventionelle  Wege in Konzertdramaturgie, -setting  und Präsentation zu gehen. Der junge Komponist Friedrich Stockmeier widmete dem Ensemble die Kammeroper "Ficusarien" (2011).