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Richard Heller


Richard-Heller-200

Musiktheorie / Musikwissenschaft

E-Mail: richard.heller@phil.uni-augsburg.de


Richard Heller wurde 1954 in Wien geboren und studierte an der dortigen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst 1972 - 1979 (unter anderem Komposition bei Erich Urbanner und Dirigieren bei Otmar Suitner), daneben auch Mathematik und abstrakte Logik an der Universität. Ab 1979 war er als Dozent für Musiktheorie und Komposition tätig am „Leopold-Mozart-Konservatorium“ der Stadt Augsburg, seit 1999 der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg, ab 2008 am „Leopold-Mozart-Zentrum“ der Universität Augsburg.

Aufführungen und Rundfunksendungen in vielen Ländern Europas, sowie in Amerika, Afrika und Asien (Deutschland, Österreich, Schweiz, Dänemark, Niederlande, Belgien, Frankreich, Italien, Spanien, Polen, Russland, Slowenien, Bulgarien, Rumänien, Ägypten, Südafrika, Japan, Argentinien, Kanada, USA etc.), Aufführungen bei diversen Festivals (World Cello Congress III, Baltimore [USA] (2000), Musica Danubiana, Ljubljana [Slowenien] (2000, 2001, 2003), Coups de Vents, Le Havre [Frankreich] (1994), Kunstfest Weimar (1991), Musikfestival Temesvar [Rumänien] (1994), Wiener Musiksommer (1985), Festliche Musiktage Uster [Schweiz] (1989), Musikwochen Sofia [Bulgarien] (1993), Musikfest Salzburg 2002 (zum 80-jährigen Jubiläum der IGNM), World Music Days der ISCM/IGNM (Intern. Gesellschaft f. Neue Musik) 2003, Slowenien (ausgewählt durch die internationale Jury unter Vorsitz von Krzysztof Penderecki) etc.

Aufnahmen für Rundfunk und Tonträger; zahlreiche Kompositionsaufträge von Solisten, Ensembles und Organisationen

Zu seinen Interpreten zählen: Wiener Staatsopernchor, Gewandhausquartett Leipzig, Augsburger Philharmoniker, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Rundfunk-Symphonieorchester Ljubljana (Slowenien), Tonkünstlerorchester Niederösterreich, Symphonieorchester Pazardhik (Bulgarien), Novak-Quartett (Prag), Itturiaga-Quartett (Leipzig), Rostocker Nonett, Wiener Kammermusiker, Harry Sparnaay (Bassklarinette), Garde Republicaine (Paris), das Klavierduo Köhn-Matthies und der Cellist Maximilian Hornung (jew. ARD-Preisträger) etc.

Sein Werkverzeichnis umfasst Werke für Orchester (mit und ohne Solisten), Vokalmusik und Kammermusik in Standardbesetzungen ebenso wie Werke für Symphonisches Blasorchester  oder ausgefallene Instrumentenkombinationen (z. B. 4 Gitarren, Duo Orgel – Klavier, Holzbläser mit Harfe, Violoncello-Oktett usw.), er ist verlegt unter anderem bei Edition Kunzelmann/Zürich, Bärenreiter-Verlag/Kassel, Loosmann-Musikverlag/Ettenheim, Vogt & Fritz/Schweinfurt, und Intermezzo/Berlin.

Zahlreiche nationale und internationale Preise und Auszeichnungen würdigen sein Schaffen; dazu zählen u. a. die Förderungspreise der Stadt Wien und der Stadt Augsburg sowie des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht und Kunst, der 2. Preis beim „3. Concurso Internacional de Composición ‚Ciudad Ibagué’“, Kolumbien, 1984 (für „Elegie“ für gemischten Chor), der 1. Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb „Eisteddfod 1989“, Roodepoort, Südafrika (für „Novelette“ für Klaviertrio), der einzige Preis beim Kompositionswettbewerb des „World Cello Congress III“ in Baltimore, USA, 2000 (für „Cellophonie“ für Violoncelloensemble), der Sonderpreis der Stadt Pazardhik beim Prof.-Ivan-Spassov-Wettbewerb, Plovdiv, Bulgarien, 2010 (für „Gedeckte Farben“ – Konzert für Violoncello und kleines Orchester), der 3. Preis in der Kategorie „Vokalwerke/Liederzyklen“ beim Wettbewerb der Paul-Lowin-Stiftung (Australien) in Kooperation mit dem Österreichischen Komponistenbund 2015 (für „Vokalise“ für Sopran und Orgel) und der Johann-Wenzel-Stamitz Preis der KünstlerGilde (Esslingen) für sein Lebenswerk 2018.

Mehr unter:www.richard-heller.eu