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Dominik Wortig 1  Dominik Wortig 2

Dominik Wortig ist ein international engagierter Sänger auf der Opernbühne und auf dem Konzertpodium, bei zahlreichen renommierten Festivals und bei CD- und Rundfunkproduktionen.


In mehrjährigen Festengagements und als Gast, u.a. am Theater Hagen, den Wuppertaler Bühnen, am Theater Erfurt, den Staatstheatern Braunschweig, Meiningen, Mainz und Wiesbaden, an der Staatsoper Stuttgart und der Sächsischen Staatsoper Dresden, sang er nahezu alle wichtigen lyrischen Tenorpartien und erweiterte sein Repertoire immer wieder um ausgewählte Partien des jugendlich–dramatischen Fachs. In der Saison 2013/14 gab er mit dem "Steuermann" in "Der fliegende Holländer" von Wagner sein Debüt am "Teatro alla Scala" in Milano.

Dominik Wortig arbeitete mit Dirigenten wie u.a. Herbert Blomstedt, Michael Gielen, Hartmut Haenchen, Marek Janowski, Lothar Zagrosek, Iván Fischer, Manfred Honeck, Dennis Russell Davies, Robin Ticciati, Philippe Herreweghe, Alexander Liebreich, Christopher Hogwood, Thomas Hengelbrock und (in besonders prägender Weise) Helmuth Rilling. Sein immenses Repertoire, das von Monteverdis "Marienvesper", über die Werke Johann Sebastian Bachs und die großen Oratorien der Romantik und Moderne bis hin zu einer Reihe von Uraufführungen reicht, dokumentiert seine stilistische Vielseitigkeit und außergewöhnliche Begabung.

Neben der eigenen künstlerischen Arbeit stellt seit 2013 seine Lehrtätigkeit als Professor für Gesang am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg, dessen Leitung er seit Oktober 2017 auch innehat, einen weiteren und wesentlichen Schwerpunkt dar.

Dominik Wortig wurde in Neuwied am Rhein geboren und erhielt ab dem 6. Lebensjahr Musikunterricht. Nach dem Abitur studierte er zunächst Klavier, Kirchenmusik und Dirigieren, anschließend Gesang bei Prof. Werner Lechte an der Robert–Schumann–Hochschule Düsseldorf. Grundlegende Prägung in seiner Gesangsausbildung und in seiner gesangspädagogischen Ausrichtung erhielt er zudem durch seine erste Lehrerin, die Martienssen-Lohmann-Schülerin Anneliese Luetjohann, und durch weiterführende Studien bei Ks. Prof. Brigitte Fassbaender, Ks. Prof. Ingeborg Hallstein, Ks. Prof. Reinhard Leisenheimer und Ks. Prof. Kurt Moll.