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Ars cantandi - Augsburg als Zentrum musiktheoretischer Traktate


Projektstart: 01.11.2012
Projektende: 01.09.2015
Projektträger: Universität Augsburg
Projektverantwortung vor Ort: Michael Brüchert

Zusammenfassung

Ars cantandi - Augsburg als Zentrum musiktheoretischer Traktate am Beispiel ausgewählter Gesangslehren vom späten 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert
Das Forschungsprojekt beinhaltet die Auseinandersetzung mit musikpädagogischen Lehrwerken, die in Augsburg vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert erschienen sind. Neben der Analyse ausgewählter Werke unter musikpädagogischen und -theoretischen Gesichtspunkten wurde auch die Rolle Augsburgs als zentraler Verlags- und Distributionsort derartiger Literatur ins Blickfeld genommen.

Beschreibung

Eine umfangreiche wissenschaftliche Auseinandersetzung mit musikpädagogischen  und -theoretischen Lehrwerken, die zu Zeiten Augsburgs als Druck-, Verlags-, und Handelszentrum im Musikalienbereich (17./18. Jh.) erschienen sind, lag bisher nicht vor. Während sich Kompositionen aus jenen Tagen zwischenzeitlich in Vergessenheit geratener Komponisten wieder einer vermehrten Aufmerksamkeit erfreuen, fristen deren musikpädagogische Abhandlungen ein Schattendasein. Dieses Desiderats nahm sich das Promotionsprojekt an. Mit Hilfe hermeneutischer Analyseverfahren wurde eine Aufarbeitung der Traktate von Adam Gumpelzhaimer (Compendium Musicae), Gian Giacomo Carissimi (ars cantandi), Benedikt Münster (Musices Instructio in brevissimo regulari compendio radicaliter data), Ignaz Franz Xaver Kürzinger (Getreuer Unterricht zum Singen mit Manieren, und die Violin zu spielen) und Franz Bühler (Kurze Anfangsgründe zum Singen für Discant und Alt zum Gebrauch für katholische Chorknaben) geleistet.