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Die Augsburger Klöster und die städtische Musikkultur der Reformationszeit (Oktober 2012)


Zu Beginn des 16. Jahrhunderts befand sich die freie Reichsstadt Augsburg in einer heraus­ragenden Situation. Mit den bedeutenden Kaufmannsfamilien war der Reichtum eingezogen, und der Einfluss, den die Familie Fugger auf die Politik des Reiches ausüben konnte, kannte kaum Grenzen. Davon konnten auch die Kirchen und Klöster in der Stadt profitieren. Kaiser Maximilian I. beließ über Jahre hinweg die Musiker seiner Kantorei in Augsburg, wo sie teilweise ansässig wurden und am kulturellen Leben teilhatten. Mit dem Beginn der Reformation und dem bald folgenden Tod des Kaisers drohte die Interaktion in der Musikkultur zwischen Bürgertum, Klöstern sowie den während der Reichstage in Augsburg weilenden Fürsten samt ihren Kantoreien zu zerbrechen.
Die von der Gesellschaft Klostermusik in Schwaben e. V. und dem Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg durchgeführte Tagung versucht, Aspekte des Musiklebens im Spannungsfeld des Reformationsjahrhunderts aufzugreifen und mit einem besonderen Blick auf die klösterliche Musikpflege zu beleuchten.

12./13. Oktober 2012
Leopold Mozart Zentrum der Universität Augsburg
Maximilianstraße 59, 86150 Augsburg

Hier finden Sie den Flyer zur Tagung.