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Simone Ines Lackerbauer, M.A.


Lackerbauer_Simone

DFG Projekt Hydraulic Fracturing in Deutschland, Frankreich und Polen

E-Mail: simone.lackerbauer@phil.uni-augsburg.de
Telefon: +49 (0) 821 - 598 4072
Raum: Gebäude D A1016


Studium: B.A. „Medien und Kommunikation“ an der Universität Passau (2008). Maîtrise „Information et Communication“ und M.A. „Médias, langages et sociétés“ am Institut français de presse (IFP) der Université Paris 2 Panthéon-Assas (2012). Weiterbildender M.A. „Literarisches Übersetzen“ an der LMU München (2015). Seit Oktober 2015 Doktorandin am Lehrstuhl für Soziologie, Teilnehmerin am strukturierten Promotionsprogramm Sozialwissenschaften der GGS Augsburg, wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Kontroversen um Hydraulic Fracturing in Frankreich, Deutschland und Polen“.

Beruflicher Werdegang: Langjährige Erfahrung als Marketing und Product Manager im Bereich Online-Entertainment bei der Burda:ic GmbH, IDG Entertainment Media GmbH, ProSiebenSat.1 Games GmbH und Tomorrow FOCUS AG. Seit 2005 Tätigkeit als freie Autorin, Lektorin, Übersetzerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Marketing- und Kommunikationsberaterin in diversen Projekten in Wirtschaft und Forschung.

Dissertationsprojekt: Foresight methods in der Kontroverse um Hydraulic Fracturing in Frankreich und Deutschland und der mögliche Beitrag der balistique sociologique zur Wissenssoziologischen Diskursanalyse. (Arbeitstitel)

Obwohl Hydraulic Fracturing als Technologie zur Förderung von Erdgas in konventionellen Lagerstätten bereits seit mehreren Jahrzehnten verwendet wird, hat die Ausweitung der Nutzung auf Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten in Europa seit ca. 2010 zu Protesten und Debatten geführt. Im Rahmen des DFG-Projektes „Kontroversen um Hydraulic Fracturing in Frankreich, Deutschland und Polen.“ wird diese Kontroverse diskursanalystisch im Ländervergleich und im Zeitverlauf untersucht. Das darin verortete Promotionsvorhaben befasst sich innerhalb dieses Kontextes mit zukunftsgerichteten Dokumenten und Handlungen der verschiedenen Akteure. Unter dem Thema „Foresight Methods in der Kontroverse um Hydraulic Fracturing und der Beitrag der balistique sociologique zur Wissenssoziologischen Diskursanalyse“ setzt es an der Frage an: Wie wird Zukunft in der Debatte in Frankreich und Deutschland konstruiert und wie kann dieser Prozess analysiert werden? Anhand dieser Fragestellung ergibt sich als Erkenntnisinteresse und Zielsetzung: Anschluss der balistique sociologique an die Wissenssoziologische Diskursanalyse als Beitrag zu ihrer Prozessierung und Dynamisierung; Herausarbeitung von Argumentations- und/oder Handlungsmustern in zukunftsgerichteten Kontroversen; Einführung des Konzeptes der Futurisierung als Diskussionsangebot zur soziologischen Erfassung von Zeitverläufen anhand von Argumenten und Positionen im Wandel.

Erstbetreuer: Prof. Dr. Reiner Keller

Zweitbetreuer: Betreuergruppe: Prof. Dr. Werner Schneider, Prof. Dr. Oliver Dimbath

Kontakt:

https://www.xing.com/profile/SimoneInes_Lackerbauer

http://www.linkedin.com/in/lbsimone