Lebenslanges Lernen


Bedingungen und Konsequenzen adaptiver und maladaptiver Lern-prozesse im Lebensverlauf mit Schwerpunkt auf Schule und Hochschule

Projektstart: 01.04.2009
Projektende: 31.03.2010
Laufzeit: 1 Jahr
Projektträger: Universität Augsburg
Projektverantwortung vor Ort: Prof. Dr. Markus Dresel
Beteiligte Wissenschaftler / Kooperationen: Prof. Dr. Barbara Schober (Universität Wien)

Zusammenfassung

Das Projekt diente der Generierung von Vorarbeiten für ein geplantes größeres Kooperationsprojekt, zur Prüfung von grundlegenden Annahmen zum Lebenslangen Lernen im Zusammenhang mit Übergängen in der Bildungskarriere, insbesondere vom Sekundär- in den Tertiärbereich, zur Generierung von Erkenntnissen zum Lebenslangen Lernen in spezifischen Phasen des Lebenslaufs sowie zur theoretischen Integration verschiedener pädagogisch-, entwicklungs-, persönlichkeitspsychologischer Perspektiven auf das Lebenslange Lernen.


Beschreibung

Der rasche Wandel insbesondere Europäischer Gesellschaften hin zu Wissensgesellschaften stellt sowohl die darin lebenden Individuen als auch die Gesellschaften als Ganzes vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat die (vergleichsweise alte) Forderung nach Lebenslangem Lernen (LLL) in der laufenden Dekade enorm an politischer und individueller Bedeutung gewonnen. Die Verwirklichung von kontinuierlichem Lernen im Lebensverlauf wird dementsprechend sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene als vorrangige bildungspolitische Aufgabe aufgefasst. Dieser hohen politischen Bedeutung stehen allerdings kaum wissenschaftlich begründete, theoretische Modelle des LLL und vergleichsweise wenige empirische Befunde zum LLL vor.