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Neuerscheinung: Beitrag von Ulrich Roos zu rekonstruktiv-interpretativen Designs im "Handbuch Methoden der Politikwissenschaft"


Der Beitrag macht sich zentrale Eigenschaften rekonstruktiv-interpretativer Forschungsdesigns sowie deren handlungs-, sozial- und erkenntnistheoretische Prämissen zum Inhalt. Gemäß der für ein solches Design grundlegenden Philosophie und Gesellschaftstheorie des klassischen Pragmatismus wird das Soziale dabei als Welt der Zeichen eingeführt. Die Rekonstruktion der Bedeutung dieser Zeichen kommt ohne das Operationalisieren von Großtheorien und das Bilden messbarer Variablen aus. Mithilfe der gleichrangig konzipierten Schlussverfahren Deduktion, Induktion und Abduktion können ex ante behauptete Theorien über den Gegenstand überprüft und verfeinert sowie neue Hypothesen gebildet werden. Vor diesem Hintergrund wird schließlich eine rekonstruktiv-interpretative Position zu Gütekriterien wie Reliabilität, Validität und Repräsentativität formuliert, für die das Konzept der Muße zentral ist.

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Meldung vom 08.11.2018