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Artikel in der FAZ zu Mädchenschulen


Prof. Dr. Leonie Herwartz-Emden äußert sich als Expertin auf dem Gebiet der Monoedukation zur Situation von Mädchenschulen in Deutschland.

In der Wochenendausgabe der Frankfurter Allgmeinen Zeitung (FAZ) am 18/19.10.2014 berichtet Frau Herwartz-Emden über die Hintergründe der Mädchenschuldebatte: „In Deutschland wurde die gemischtgeschlechtliche Erziehung lange Zeit als Fortschritt verkauft: Koedukation sei emanzipativ und modern, hieß es. Das ist aber nur sehr eingeschränkt der Fall.“ In Rückgriff auf Forschungsergebnisse insbesondere aus dem Forchungsprojekt DIAM (s.u.) berichtet sie über positive Effekte der Mädchenschule auf Schülerinnen.

Die Qualität monoedukativer Schulen untersuchten Frau Herwartz-Emden und ihr Team in dem DFG-geförderten Projekt DIAM „Schulkultur, Geschlechtersegregation und Mädchensozialisation“ von 2002 bis 2008. Es konnte aufgezeigt werden, dass Schülerinnen, die Mädchenschulen besuchen, eine breitere, geschlechtsuntypischere Entwicklung ermöglicht werden kann und Mädchenschulen insofern einen Beitrag zur Demokratisierung des Geschlechterverhältnisses leisten können. Seit 2011 wird im Rahmen der
Studie "Geschlechtergerechte Kompetenzförderung unter Berücksichtigung kultureller Heterogenität" (KUKO) Unterricht in monoedukativen Lerngruppen an einer koedukativen Schule untersucht.

Der Artikel in der FAZ ist auch online verfügbar.


Meldung vom 23.10.2014