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Projekte

Verzeichnung und Digitalisierung der Korrespondenz Albert Rebles

Ausgehend von der im Albert-Reble-Archiv verwahrten Korrespondenz sollen die in ver­schie­denen Archiven, Forschungseinrichtungen und Privatsammlungen überlieferten Briefe von und an Reble ermittelt und systematisch in einem Gesamtverzeichnis erfasst werden. Ziel des Projektes ist es, alle erhaltenen Briefe von und an Albert Reble zu erschließen und sie in digitaler Form zu sichern.
Reble stand mit einem großen Personenkreis in schriftlichem Kontakt. Bislang konnten über 200 Briefpartner/-innen ermittelt werden, zu denen u. a. namhafte Philosophen und Pädagogen zählen wie z. B. Theodor Litt, Eduard Spranger, Hans Leisegang, Wolfgang Klafki, Heinrich Roth und Josef Derbolav. Das Briefmaterial ergänzt sein publiziertes Werk um wichtige Aspekte, insofern es In­for­ma­tio­nen zu Stationen seines akademischen Werdegangs, Auskünfte über seine Forschungs­arbeiten, Stellungnahmen von Fachkollegen zu seinen Publikationen und zahlreiche Hinweise auf das intellektuelle und wissenschaftliche Netzwerk enthält, in das Reble eingebunden war. Der bisher nahezu unbekannte Briefcorpus ist für die Interpretation des Rebleschen Werkes von zentraler Bedeutung und bietet  Forschungen zur Entwicklung des Faches ein wichtiges Quellenmaterial.

   

Die Schriftenreihe Klinkhardts Pädagogische Quellentexte und ihre Rolle innerhalb der disziplinären Wissenskommunikation in den Jahren 1960 bis 2000 (KPQ)

In dem in Vorbereitung befindlichen Projekt soll sich mit der Untersuchung er­zie­hungs­wis­sen­schaftlicher Lehrbücher einem bestehenden Forschungs­de­si­derat zu­ge­wen­det werden, auf das erst in jüngster Zeit hingewiesen wurde. Gegenstand der Untersuchung ist die renommierte Schriftenreihe Klinkhardts Pädagogische Quellentexte, die die akademische Lehre im Fach Erzie­hungs­wissenschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im deutsch­sprachigen Raum wesentlich geprägt hat. Die Reihe soll im Zu­sam­men­hang der zu ihr bestehenden umfangreichen Korrespondenz zwischen Verlag, Reihen- und Mitherausgebern sowie unter Berücksichtigung ihrer Rezeption unter er­zie­hungswissenschaftlichen und verlegerischen Aspekten untersucht werden. Ziel ist es, die Funktion und Bedeutung der Schriftenreihe innerhalb der disziplinären Wissenskommunikation mittels hermeneutischer, diskurs- und netzwerkanalytischer Methoden aus fachwissenschaftlicher, wissen­schafts­geschichtlicher und didaktischer Perspektive herauszuarbeiten.

Aktuell werden die o.g. Briefkorrespondenz von 1975 bis ca. 2000 verzeichnet und digitalisiert sowie weitere Rezensionen zu den Textbänden recherchiert und aufgenommen, um die Materialgrundlage für das Projekt bestmöglich zu komplettieren.