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Prof. Dr. Franz Jochen Herfert


Dozent für Musiktheorie und Digitale Medien

E-Mail: franz-jochen.herfert@phil.uni-augsburg.de


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Franz Jochen Herfert wandte sich nach abgeschlossenem Medizinstudium und Promotion der Musik zu. Er absolvierte im Anschluss daran ein Klavier- und Kompositionsstudium in Stuttgart und Paris 1982-1987) und besuchte Kurse bei namhaften Komponisten (Messiaen, Nonom, Xenakis, Feldman).

Seine Werkliste umfaßt Kompositionen für alle musikalischen Gattungen vom Soloinstrument über Kammermusik und Jazzcombobesetzung bis hin zu Orchesterwerken, Oratorien, Musiktheater, Musik zu Filmen, Musik mit elektroakustischen Möglichkeiten, schließlich zum Musikkontinuum als speziell von ihm entwickelte Form der Klanginstallation. 

Franz J. Heferts Werke wurden im Rundfunk- und Fernsehen aufgezeichnet, so z.B. 1994 Uraufführung von „Kanaguri“ für Stimme und live-Elektronik (Geräte des Experimentalstudios der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWR), 1996 Uraufführung des abendfüllenden Orchesterwerks „Tich-Do“ durch das Sinfonieorchester des HR, 1998 Uraufführung des Musikkontinuums „Halle der 25 Töne“ in Paris, 2003 Uraufführung der Maqam-Version des Orchesterstücks „Gandiyan“ durch das Staatsorchester Stuttgart u.a.m.

1988-94 war er "main lecturer" bei den Darmstädter Sommerkursen, 2015 Vortragender über seine Analysemethode in Boston und New York. Mehrfach hat Herfert auch über seinen neuartigen kybernetisches Denken einbeziehenden musiktheoretischen Ansatz publiziert, darunter in der Reihe „Musik-Konzepte“. Franz Jochen Herfert tritt als Pianist auf Festivals zeitgenössischer Musik im In-und Ausland auf, neuerdings auch mit eigenen Werken für sein speziell programmiertes  Synthesizerkollektiv "spiritual synthesizers".

Neben seiner Tätigkeit am Leopold Mozart Zentrum ist Franz Jochen Herfert auch Professor für Musiktheorie und Komposition an der Kirchenmusik-hochschule Tübingen.

URAUFFÜHRUNGEN

1990 Uraufführung von „Naiukha“ für Stimme und Klavier in Darmstadt

1991Uraufführung von „Nituok-Sa“ für Orchester bei den               Donaueschinger Musiktagen

1996 Uraufführung von Tich-Do für Orchester in Frankfurt

2003 Uraufführung von „Gandiyan“ für Orchester, live-Elektronik und Synthesizer in Stuttgart

2009 Uraufführung seines Requiem in Tokio

2012 Uraufführung des Musikdramas "Ne Naprasno" nach Archipel GULAG von Solschenizyn in St.Petersburg

2014 Uraufführung von „PttP“ für Chor und Orchester in Augsburg

2015 Uraufführung von (…. Kantate der Frohen Botschaft) für Vokalquartett, Chor, Orgel und Rhythmusgruppe in Tübingen

2017 Uraufführung von „Quartets“ für Orchester in Augsburg