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Bericht über das Symposium des Albert-Reble-Archivs vom 01.12.17


„Geschichte und Selbstverständnis der Pädagogik in biographischer Perspektive“ so lautete das Thema des Symposiums, das das Albert-Reble-Archiv am 1. Dezember 2017 anlässlich seines zehnjährigen Bestehens an der Universität Augsburg veranstaltete. An der halbtägigen Veranstaltung nahmen neben Fachkolleginnen und -kollegen auch ehemalige Weggefährten, akademische Schülerinnen und Schüler Prof. Dr. Albert Rebles sowie einer seiner Söhne teil.

Grusswort

Nach einer kurzen Eröffnung begrüßte Prof. Dr. Eva Matthes die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einigen Erinnerungen an persönliche Begegnungen mit Albert Reble aus ihrem akademischen Werdegang. Die Vorträge des Symposiums widmeten sich drei Themenbereichen: mit dem Archiv als solchem, der Lehrerbildung und Rebles Zusammenarbeit mit dem Klinkhardt Verlag.

Brinkmann

Den ersten Block eröffnete Prof. em. Dr. Wilhelm Brinkmann (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) mit einem Vortrag zum Thema „Wie das Albert-Reble-Archiv nach Augsburg kam“, in dem er die relativ junge Geschichte des Archivs von Würzburg über Kiel nach Augsburg anekdotisch nach­zeich­nete. Im Anschluss gab Dr. Herwig Schulz-Gade in seinem Beitrag „Spuren­suche – Bilanz und Perspektiven der Forschung im Albert-Reble-Archiv“ einen kurzen Einblick in den Bestand des Archivs und informierte über aktuelle und geplante Projekte der Forschungsstelle.

„Albert Rebles Impulse für die Entwicklung der Lehrerbildung“ wurden von Dörte Balcke (M.A.) thematisiert, die diese für die akademischen Wirkungsorte Rebles mittels einer Analyse seiner Veröffentlichungen und unveröffentlichter Dokumente in ihrer Forschungsarbeit herausarbeitet. Den zweiten Thementeil rundete Prof. Dr. Gabriele Weigand (Pädagogische Hochschule Karlsruhe) mit Überlegungen „Zur Bedeutung der Allgemeinen Pädagogik für die Lehrerbildung und Schulentwicklung“ ab.

Block3b1

Ausgehend von einer kompakten histo­ri­schen Darstellung der 1960er und 1970er Jahre befasste sich  Prof. Dr. Eva Matthes mit der Schriftenreihe „Klinkhardts Päd­ago­gische Quellentexte“ und skizzierte an aus­ge­wählten Beispielen deren Be­zie­hungen zum pädagogischen Kontext in Theorie und Praxis dieses Zeitabschnitts. Ein lebendiges Bild von „Vierzig Jahren verlegerischer Zusammenarbeit“ mit Albert Reble ver­mittelte der Verleger Andreas Klinkhardt anhand aus­gesuchter Briefe aus der Verlags­korrespondenz zum Abschluss der Vorträge.

Das anschließende Buffet bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch einmal die Möglichkeit für persönliche Begegnungen und fachliche Gespräche.

Die Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg hat das Symposium mit einer großzügigen Zuwendung unterstützt, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt wird.

Meldung vom 04.12.2017