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Bildungsmedien auf dem Prüfstand:

Autorisierung, Verbot, Legitimierung und Delegitimierung

Die diesjährige Jahrestagung der Gesellschaft fand vom 09. bis zum 11. Oktober im „Stammsitz“ Ichenhausen statt, wo die Gesellschaft 1997 von Prof. Dr. Max Liedtke, Prof. Dr. Franz Pöggeler und Prof. Dr. Dr. Werner Wiater gegründet worden war, worauf die Vorsitzende der Gesellschaft, Prof. Dr. Eva Matthes, in ihrer Begrüßungsrede hinwies.

Rund 45 Teilnehmer/innen aus zehn Ländern diskutierten das Thema „Bildungsmedien auf dem Prüfstand“ unter unterschiedlichen Aspekten. Nach einem einführenden Vortrag zur Bedeutung des Lehrplans ging es im ersten Themenblock um die Entwicklung von Bildungsmedien im Spannungsfeld von Autorisierung, Verbot, Legitimierung und Delegitimierung. Hier kamen insbesondere die Sicht von Lehrmittelerstellern und -produzenten zur Sprache. Der zweite und umfangreichste Themenblock galt Zulassungsverfahren und Formen der Autorisierung in einzelnen Ländern. Vertreter und Vertreterinnen aus Deutschland, Griechenland, Norwegen, Serbien, Spanien und Tschechien referierten über die Verfahren in ihren Ländern, teilweise auch aus historischer Perspektive. Ein weiterer Themenschwerpunkt galt der Legitimierung durch didaktische Konzepte; im Zentrum stand hier die Kompetenzorientierung. Im abschließenden Block wurden interessante „Fallbeispiele“ aus Vergangenheit und Gegenwart vorgestellt, etwa die Diskussion um die Darstellung der Evolution in Biologieschulbüchern und die Frage nach der Legitimierung des Akteurs SchuleWirtschaft zur Verbreitung kostenloser Lehrmittel.
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