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PD Dr. phil. Gudrun Morasch


PD Dr. Gudrun Morasch

Privatdozentin für Erziehungswissenschaft

E-Mail: gudrun.morasch@phil.uni-augsburg.de
Telefon: +49 89 4892540
Sprechzeiten: nach Vereinbarung


Kurzportrait

Wissenschaftlicher Werdegang:

Studium der Pädagogik, Philosophie und Theologie in München und Augsburg;
Promotion im Fach Philosophie zur Frage zwischenmenschlichen Verstehens („Hermetik und Hermeneutik. Verstehen bei Heinrich Rombach und Hans-Georg Gadamer“), Rigorosum in Philosophie, Pädagogik und Psychologie;
Habilitation im Fach Pädagogik an der Philosophisch-Sozial­­wissen­schaft­­lichen Fakultät der Universität Augsburg mit einer Arbeit zum Thema Hirnforschung und menschliches Selbst, mündliche Habilitationsleistung zum Thema Begabung und Minderleistung;
Venia legendi für das Fach Erziehungs­­wissen­schaft;
seit 2006 Lehrveranstaltungen als Privatdozentin für Erziehungswissenschaft an der Universität Augsburg.            


Beruflicher Werdegang:

1987 - 1990 Gemeindeassistentin an der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg
1990 - 1994 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Philosophie von Professor Dr. Alois Halder an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Augsburg
1995 - 1996 Leiterin der "Lernwerkstatt" am Lehrstuhl für Schulpädagogik von Professor Dr. Dr. Werner Wiater an der Universität Augsburg
seit 1996 Direktorin des Studierendenwohnheims „Newman-Haus“ in München


Freiberufliche Tätigkeiten:

  • Beratung von Eltern bzw. Familien und Lehrkräften bezüglich eines adäquaten, stützenden Umgangs mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen bei sozial-emotionalen, erzieherischen oder schulbezogenen Problemen
  • Beratung von Eltern und Familien bezüglich Hochbegabung, Underachievement und anderen begabungsspezifischen Problemen
  • Schulungen bzw. Fortbildungen von Elementar­­pädago­­gin­nen sowie ‑pädagogen und von Lehrkräften hinsichtlich der Möglichkeiten effektiver Erziehungs-, Vermittlungs- und Unterrichts­formen
  • Tätigkeit als Referentin zu allgemeinen pädagogischen Fragestellungen wie auch in der Familienbildung sowie als Beraterin bei verschiedenen pädagogischen Projekten

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Bildung und Erziehung in der (frühen) Kindheit

  • Familienbildung/-erziehung

  • Hochbegabung und Begabungsforschung

  • Rezeption neurowissenschaftlicher Erkenntnisse

  • Pädagogische Anthropologie

  • Erziehungswissenschaftliche Theoriebildung


Publikationen und Vorträge

 

Aktivitäten in Arbeitskreisen und Kommissionen

seit 01/2013

Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft

seit 05/2000

Mitglied der Kommission für Pädagogische Anthropologie der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften

10/95-7/2001

Mitglied der Forschungsgruppe für Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Augsburg unter der Leitung von Frau Professor Macha

 

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PD Dr. Gudrun Morasch  - Publikationen und Vorträge

A. Buchveröffentlichungen

Hirnforschung und menschliches Selbst. Eine erziehungswissenschaftliche Konzeption des Selbst unter Berücksichtigung neurobiologischer Erkenntnisse (Heidelberg: Winter 2007).

Hermetik und Hermeneutik. Verstehen bei Heinrich Rombach und Hans-Georg Gadamer (Heidelberg: Winter 1996).

B. Aufsätze (in Zeitschriften, Sammelbänden und als Arbeitspapier)

Fluchtpunkt Anstrengungsvermeidung. Zur Ökonomie begabter Minderleister im Umgang mit Leistungserwartungen, in: Bilstein, Johannes/Zirfas, Jörg (Hg.): Das Geben und das Nehmen. Pädagogisch-anthropologische Zugänge zur Sozialökonomie (Weinheim/Basel: Beltz Juventa 2017), 209-219.

Einflussfaktoren gelingender Entwicklung in Kindheit und Jugend. Zur Bedeutsamkeit von Erfahrungen aus neurobiologischer Perspektive, Aufsatz zum Werkstattgespräch der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) zum Thema „Neuroscience: Geistige Entwicklung und seelische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen fördern. Beiträge der Neurowissenschaften für Prävention und Gesundheitskommunikation“, Fachheftreihe der BZgA (Köln 2014).

Erfahrung, in: Wulf, Christoph/Zirfas, Jörg (Hg.): Handbuch Pädagogische Anthropologie (Wiesbaden: Springer Fachmedien 2013), 549-558.

Kluge Mädchen, dumme Jungs!? Geschlecht und Begabung in Schule und Intelligenz­forschung, in: Bauer, Quirin/Boeser, Christian/Fahrenwald, Claudia (Hg.): Von der Vision zur Profession – die Genderperspektive in der Pädagogik (Opladen: Budrich 2012), 51‑62.

Aspekte individueller Erfahrung aus neurobiologischer Sicht, in: Peskoller, Helga/Bilstein, Johannes (Hg.): Erfahrung – Erfahrungen (Opladen: Budrich 2012), 113-127.

Der Selbst-Sinn. Neurobiologische Erkenntnisse zur Konstituierung und Wahrnehmung des `Selbst´, in: Bilstein, Johannes (Hg.): Anthropologie und Pädagogik der Sinne (Opladen: Budrich 2011).

Gehirn, Verhalten und Persönlichkeit. Zur Bedeutung neurobiologischer Erkenntnisse für die Pädagogik am Beispiel von Gerald Hüthers Theorie der Erfahrung, in: Schlüter, Steffen/Lan­ge­­wand, Alfred (Hg.): Neurobiologie und Erziehungswissenschaft. Die neueren Konjunkturen pädagogischer Wissenschaftsforschung aus historischer und systematischer Perspektive (Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2010), 67-84. 

Risikofaktor Hochbegabung? Probleme hochbegabter Kinder in der Grundschule, Arbeitspapier (2010).  

Heinrich Rombachs philosophische Hermetik: Lehre von der Verschlossenheit, in: Bla­schek-Hahn, Helga/Sepp, Hans Rainer (Hg.): Heinrich Rombach. Strukturontologie – Bild­phi­lo­so­phie – Hermetik (Würzburg: Königshausen&Neumann 2010) 90-108.

Zur Bedeutung frühkindlicher Erfahrungen für die Entwick­lung von Ge­hirn und Selbst am Beispiel der Liebe. Befunde aus der Neurobiologie, in: Bilstein, Johannes/Uhle, Reinhard (Hg.): Liebe. Zur Anthropo­logie einer Grundbedingung pädagogischen Handelns (Oberhausen: Athena 2007) 215-228. 

Für eine gemeinsame Familienarbeit. Zur Bedeutung mehrerer Bezugspersonen für die
(früh-)kindliche Entwicklung, in: Stimmen der Zeit 224/7 (2006) 475-484.

Der Mensch als Struktur. Die Strukturontologie Heinrich Rombachs am Beispiel der menschli­chen Identität, in: Theologie und Philosophie 73/1 (1998) 70-83.

Philosophische Anthropologie und moderne Hirnforschung. Zum Verhältnis von Körper und Geist, in: Hafner, Johann Ev./Müller, Severin/Negele, Manfred (Hg.): Nachdenken der Me­ta­phy­sik. Alois Halder zum 70. Geburtstag (Augsburg: Wißner 1998) 80-93.

Zum Ansatz einer „Feministischen Ethik“: Einheit durch Integration statt Einheit durch Vereinfachung, in: Kienzler, Klaus/Reil, Elisabeth (Hg.): Als Mann und Frau schuf er sie.
Theolo­gische Grundlagen und Konsequenzen (Donauwörth: Auer 1995) 42-51.

Selbsttätiges Lernen mit allen Sinnen. Ein Erfahrungsbericht aus der Lernwerkstatt, noch unveröffentlicht (der Aufsatz war bei der Zeitschrift „Pädagogische Welt“ zur Veröffentlichung angenommen, als die Zeitschrift ihr Erscheinen einstellen musste). 

C. Wissenschaftliche Vorträge

„Fluchtpunkt Anstrengungsvermeidung. Zur Ökonomie begabter Minderleister im Umgang mit Leistungserwartungen“, Vortrag auf der Tagung „Ökonomie“ der Kommission für Pädagogische Anthropologie am 11.10.2013 in Erlangen.

„Einflussfaktoren gelingender Entwicklung in Kindheit und Jugend. Zur Bedeutsamkeit von Erfahrungen aus neurobiologischer Perspektive“, Vortrag auf dem Werkstattgespräch der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) mit den Hochschulen zum Thema „Neuroscience“ am 9.7.2013 in Köln.

„Begabung versus Leistung. Hochbegabte Underachiever in Schule und Unterricht“, Vortrag auf der Fortbildungstagung für Lehrkräfte der schwäbischen Begabungsstützpunkte am 2.7.2013 in Dillingen.

„Hochbegabung – (k)ein Problem? Zum Umgang mit besonders begabten Schülerinnen und Schülern“, Vortrag auf der Tagung der Ansprechpartner/innen für Begabtenförderung an den Gymnasien Schwabens am 18.4.2013 in Augsburg.

„Freundschaft, Beziehung, Bindung aus Sicht der Psychologie“, Vortrag vor dem Freundes- und Ehemaligenkreis der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg am 3.11.2012 in Violau.

„Bildung von Anfang an. Entwicklung, Begabung und Förderung in der frühen Kindheit“, Vortrag auf dem Fachtag zu „Eltern-Kind-Gruppen an Musikschulen“ des Verbands Bayerischer Sing- und Musikschulen am 12.11.2011 in Ismaning.

„Voll die Krise. Stressreaktionen im Gehirn und ihre Folgen für das zukünftige Verhalten“, Vortrag vor dem Freundes- und Ehemaligenkreis der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg am 6.11.2011 in Violau.

„Erfahrung aus neurobiologischer Sicht. Gerald Hüthers Theorie der Erfahrung“, Vortrag auf der Jahrestagung der Kommission für Pädagogische Anthropologie am 01.10.2010 in Innsbruck.

„Gehirn, Verhalten und Persönlichkeit. Zur Bedeutung neurobiologischer Erkenntnisse für die Pädagogik am Beispiel von Gerald Hüthers Theorie der Erfahrung“, Vortrag auf der Jahrestagung der Kommission für Wissenschaftsforschung am 25.09.2009 in Landau.

„Das Phänomen des `Underachievers´. Charakteristik – Hintergründe – Lösungsansätze“, Lehrerfortbildung am Maria-Theresia-Gymnasium, München, am 17.03.2009.

„Klugheit – Intelligenz – Hochbegabung“, Vortrag vor dem Freundes- und Ehemaligenkreis der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg am 08.11.2008 in Violau. 

„Der Selbst-Sinn. Neurobiologische Erkenntnisse zur Konstituierung und Wahrnehmung des `Selbst´“, Vortrag auf der Jahrestagung der Kommission für Pädagogische Anthropologie am 06.10.2006 in Essen-Werden.

„Hochbegabung und Minderleistung. Hochbegabte Underachiever als Herausforderung für die Pädagogik“, Habilitationsvortrag an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg am 08.02.2006.

„Zur Bedeutung frühkindlicher Erfahrungen für die Entwick­lung von Ge­hirn und Selbst am Beispiel der Liebe. Befunde aus der Neurobiologie“, Vortrag auf der Jahrestagung der Kommission für Pädagogische Anthropologie am 10.10.2003 in Lüneburg.

„Gehirn und Geschlecht“, Vortrag in der Frauenforschungsgruppe der Universität Augsburg am 25.07.2000.

„Heinrich Rombachs philo­sophische Hermetik ‑ Lehre von der Verschlossenheit“, Vortrag auf dem Internationalen Kolloquium „Heinrich Rombach: Denken über Husserl und Heidegger hinaus?“ am 17.04.1999 in Prag.

„Die Strukturontologie Heinrich Rombachs“, Vortrag im Rahmen des Philosophischen Oberseminars der Universität Augsburg am 08.05.1995.

„Zum Ansatz einer `Feministischen Ethik´: Einheit durch Integration statt Einheit durch Ver­ein­fachung“, Vortrag auf den zum Thema „Als Mann und Frau schuf er sie“ veranstalteten Interdisziplinären Ta­gen der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Augsburg am 25.11.1994.

„Die Herme­neutik Hans-Georg Gadamers“, Vortrag im Mitarbeiterkreis der Katholisch-theologischen Fakultät im WS 1991/92.

„Begabung zum Glück. Die Bewältigung der Alterskrise bei Simone de Beauvoir“, Vortrag im Buchladen „Elisara“ in Augsburg am 30.10.1991.

„Der Welt- und Verste­hensbegriff in der Hermetik Heinrich Rombachs“, Vortrag im Rahmen des Philosophischen Oberseminars der Universität Augsburg am 24.06.1991.

 

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