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Menschenrechtsdiskussion


Kurzbericht zur ASKA-Veranstaltung „Menschenrechte – zwischen Recht auf Urlaub und Recht auf Leben.“ am Montag, den 04.07.2011  

Die erste Abendveranstaltung des frisch gegründeten Alumnivereins ASKA der Konfliktforscher/innen Augsburg war ein voller Erfolg: Vor bis in die hintersten Reihen besetztem Hörsaal diskutierten Herr Prof. Dr. Christoph Vedder und Herr Prof. Dr. Marcus Llanque Fragen zum Thema Menschenrechte. Während Prof. Vedder aus juristischer Perspektive argumentierte, die Allgemeine Menschenrechtserklärung von 1948 sei mit Blick auf die späteren Menschenrechtspakte I und II sowie die aktuelle Spruchpraxis weit überholt, betonte Prof. Llanque aus politikwissenschaftlicher Sicht mit Vehemenz, das Dokument von 1948 transportiere am stärksten „die Idee“ der Menschenrechte und sei in der Rückbesinnung von hohem politischem Wert. Abgesehen davon erkannten die beiden Professoren ihre Positionen wiederholt wechselseitig an – ganz zum Leidwesen von Moderator Prof. Dr. Christoph Weller, der sich redlich mühte, die Kontroverse zwischen den beiden Disziplinen anzuheizen. Nichtsdestotrotz wurde den ca. 80-90 Veranstaltungsbesuchern/-innen eine spannende Podiumsdiskussion auf hohem Abstraktionsniveau geboten, in die sich mehrere Teilnehmer/innen im Laufe der Veranstaltung mit Fragen und Anmerkungen einbrachten. Die Organisatoren/-innen bedanken sich noch einmal sehr herzlich bei den drei Professoren sowie bei allen Besucher/innen für ihre engagierte Teilnahme!

Hier finden Sie den Veranstaltungsbericht als PDF zum download.