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Arbeitsbelastung (workload) und Prüfungen


Hier finden Sie Informationen zum Zusammenhang von Arbeitsaufwand (workload), Leistungspunkten und Modulprüfungen.

Arbeitsaufwand (workload):

Für modularisierte Studiengänge ist charakteristisch, dass der Arbeitsaufwand jeder einzelnen Lehrveranstaltung zum Gesamtarbeitsaufwand in Beziehung gesetzt wird. Leistungspunkte sind hierbei die 'Verrechnungseinheit' des Arbeitsaufwands.

Zweck dieser Regelung ist unter anderem, dass vor allem bei einem dichten Semesterstundenplan einerseits überdimensionierte andererseits aber auch unterfordernde Veranstaltungskonzeptionen vermieden werden. Folgende Rechnung liegt dem zugrunde:

1 LP entspricht 25-30 Arbeitsstunden.

Einige Umrechnungsbeispiele, die zur Orientierung dienen können, allerdings nur unverbindliche 'Richtwerte' beinhalten:

  • Anwesenheit: Eine zweistündige Lehrveranstaltung, die ca. 15 Sitzungen umfasst - das ist die übliche Semesterlänge -, entspricht also, was die bloße Anwesenheit angeht, einem Leistungspunkt (15 Sitzungen mal 2 Stunden = 30 Stunden).
  • Regelmäßige Lektüre der angegebenen Literatur: Bei 30 Seiten durchzuarbeitender Fachliteratur (deutsch) können etwa vier Arbeitsstunden veranschlagt werden. Bei englischsprachiger Literatur verlängert sich die Rezeptionszeit v. a. für Studienanfänger auf acht Arbeitsstunden. Ist also jede Woche ein deutschsprachiger Text vorzubereiten, entspricht dies einer workload von  60 Stunden (15 Sitzungen mal 4 Stunden) oder zwei Leistungspunkten.
  • Nachbereitung von Sitzungen: Protokolle und Ergebnissicherungen sollten mit ca. 30 Minuten pro Seite bemessen werden.
  • Kurzreferate: Die Vorbereitung von Kurzreferaten sollte 30 Stunden nicht überschreiten. Das Kurzreferat ist somit etwa einen Leistungspunkt 'wert'.
  • Hausarbeit: Das Verfassen einer Hausarbeit (12-15 Seiten) ist mit etwa 60 Stunden - oder zwei Leistungspunkten - zu veranschlagen.

Prüfungen:

Bitte informieren Sie sich hierzu im Anhang des Modulhandbuchs.