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Die Entstehungsgeschichte des Leopold-Mozart-Zentrums

Durch einen Beschluss des bayerischen Landtags vom 06. Mai 2008 wurde die kommunale Musikhochschule Nürnberg-Augsburg aufgelöst und Teile ihres Lehrkörpers und der dort Studierenden in die Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät der Augsburger Universität integriert, zu der von jeher schon Musikpädagogik (Lehramt, Magister), Musikwissenschaft und auch Musikpraxis gehörten. Die Universität gab der neuen Einrichtung in der Geburtsstadt Leopold Mozarts den Namen „Leopold-Mozart-Zentrum“. Der Namensgeber, aufklärerischer Gelehrter, Komponist, Musiker und Violinpädagoge, mahnt bereits 1756 in seiner berühmten „Violinschule“ eine enge Verbindung von Kunst und Wissenschaft, von Praxis und wissenschaftlicher Arbeit an, Vorbild also für eine enge Vernetzung wissenschaftlicher Reflexion, künstlerischer und pädagogischer Praxis, wie sie am entstandenen „Leopold-Mozart-Zentrum - Zentrum für Musik und Musikpädagogik“ für angehende Musiklehrer, Instrumental- und Gesangspädagogen, Musiker und Musiktherapeuten universitär realisiert werden kann.

Aufgabe des Zentrums ist die Förderung von Lehre, Kunst, Forschung und Weiterbildung im Bereich Musik sowie die außenwirksame Darstellung dieses Bereichs in der universitären wie der außeruniversitären Öffentlichkeit. Dies umfasst insbesondere

Das Zentrum ist untergliedert in drei Abteilungen:

Der Studienbetrieb wurde im Studienjahr 2008/09 aufgenommen. Die Leitung von 2008 – 2010 lag in der Gründungsphase in den Händen von Prof. Dr. Rudolf-Dieter Kraemer (Musikpädagogik) und Prof. Bernhard Tluck (Violine). Seit dem 3. Februar 2015 wird das Leopold-Mozart-Zentrum von Prof. Andrea Friedhofen (Elementare Musikpädagogik) und Prof. Tonius Timmermann (Musiktherapie) geleitet.

Angeboten werden folgende Studiengänge: