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Prof. Christoph Henschel


Professur für Violine

E-Mail: christoph.henschel@phil.uni-augsburg.de


BIOGRAFIE VON CHRISTOPH HENSCHEL               

1969     am 17.09. geboren in Sindelfingen               

1974     erster Violinunterricht bei Walter Henschel
           (Solobratscher beim SDR-Symphonieorchester Stuttgart; 
           
gestorben 1992) und F. Rüstig               

1982     Studien mit Prof. Felix Andrievsky, London               

1987     erste CD-Aufnahme mit Werken von S. Prokofieff  Kammermusik
            mit Prof. Beyer, München               

1988     “diploma with honours” am Royal College of Music, London
             
Gründung des Henschel Quartetts Teilnahme an der Orchester-
             akademie mit S. Celibidache Meisterkurse mit Prof. Max Rostal,
             D. Sitkovetsky und Mitgliedern des Amadeus Quartetts               

1989     Studien mit Prof. Herman Krebbers, Amsterdam               

1991     erste Konzertreise nach England als Primarius des Henschel
           Quartetts

1992     das Quartett spielt bei bekannten Festivals
            wie z.B. dem Schleswig Holstein Musik Festival erste Konzerte in
            den USA                  

1993      TV Produktion Touren nach Russland und Japan  Erster Preis und
             Auszeichnung für außergewöhnliches Spielen beim Int. Charles
             Hennen Concours Förderpreis des Landes Bayern
             für das Quartett               

1994      erste CD-Einspielung des Henschel Quartetts mit Werken von
             J. Haydn  für Mediaphon, nominiert für den
            „Preis der deutschen Schallplattenkritik“               

1995      Henschel Quartett gewinnt 5 Preise bei drei der bekanntesten
             Streichquartett-Wettbewerbe :   
             Int. Mozart Wettbewerb, Salzburg 2.Preis
             (bei Nichtvergabe des 1.)        
             Int. Streichquartett-Wettbewerb in Evian  2.Preis und Preis für die
             beste Interpretation eines Werkes aus dem 20.Jahrhundert
             Int. Streichquartett-Wettbewerb in Banff, Canada 3. Preis
             (einziger europäischer Finalist) und Preis für die beste
             Interpretation eines zeitgenössischen Werkes
             Henschel Quartett ist “quartet-in-residence” beim Tanglewood
             Festival, USA Konzerttournee nach Japan,
             dort u.a. Konzerte als Mitglied im „Ensemble Amadeus“mit N. Brainin,
             S. Nissel und M. Lovett Konzerte
             in Österreich, Schweiz und Deutschland               

1996     Henschel Quartett gewinnt den 1.Preis sowie die Goldmedaille beim
            Int. Osaka Wettbewerb für Streichquartette zwei Konzerttouren
            nach Japan, etliche Konzerte in Europa
            “quartet-in-residence” beim Aldeburgh Festival, England
            CD-Aufnahme mit Streichquartetten von
            F.  Mendelssohn-Bartholdy für Mediaphon, ausgezeichnet mit dem
           „Preis der deutschen Schallplattenkritik“;
            TV Produktion für Yomiuri Japan               

1997     Henschel Quartett spielt 120 Konzerte, einschliesslich 2 Touren
            nach Japan und Konzerten bei bekannten europäischen Festivals
            wie z.B. Schubertiade Feldkirch, Proms Concerts London
            Mozartfest Würzburg, Aldeburgh Festival; 3 Konzerten in Wien
            CD-Aufnahme für  EMI debut mit Patrick Dechorgnat, 
            Klavierkonzerte KV 413,414,415 Version für Streichquartett und
            Klavier
            CD-Aufnahme mit Quartetten von Schubert für Arte Nova
            Zahlreiche Rundfunkmitschnitte von BBC, Radio France, WDR und
            anderen Fernsehproduktion für NHK Japan                              

1998     7. Konzerttournee nach Japan, Konzerte in Spanien, England,
             Dänemark, Polen, Österreich und Deutschland
             Debutauftritte in weiteren wichtigen Konzertorten wie der Wigmore
             Hall London Kuhmo Festival Finnland, in Prag, Dresden und anderen
             Radioproduktionen für Radio Polskie, finish radio,
             BR, SWF und anderen Fernsehproduktion für TV Polonia einbezogen
             in  „Who’s Who in the World”                           

1999      Auftritte in der Wigmore Hall in London, der Philharmonie Berlin,
             bei den Schwetzinger Festspielen dem Mozartfest Augsburg,
             dem Rheingau Musikfestival, dem Louvre Paris, der Tonhalle Zürich 
           
 und anderen                                

2000      Touren nach Japan und Süd-Amerika (Brasilien, Argentinien, Chile
             und Uruguay) und USA/Canada
             (einschliesslich 2 Konzerten in New York) 
             Auftritte in der Musikhalle Hamburg, Konzerthaus Berlin,
             Liederhalle Stuttgart, Casino Basel, Grand Theatre Toulouse,
             dem Ankara Musikfestival               

2001      Konzerte in der Alten Oper Frankfurt, Glyptothek Kopenhagen,
             Grand Theatre Toulouse, dem Flander Festival,
             den „Richard Strauss-Musikfestspielen“in Garmisch,
             den BBC Proms in London, der Liederhalle
             Stuttgart; 2 Auftritte in der Wigmore  Hall London
             (einer als „Einspringer“ für das Juilliard-Quartet)               

2002      Eine ausgedehnte Konzerttournee nach Dänemark   
            Konzerte im Zwinger in Dresden, im Herkulessaal München,
            beim Europäischen Musikfest in Passau im Tivoli Kopenhagen,
            in Bern, Bonn, Nizza, Brixen,
            Glasgow (mit BBC live-Übertragung und anschließendem Meisterkurs
            an der Royal Scottish Academy of Music and Drama)
            und anderen               

2003 – 2011 siehe Biografie Henschel- Quartett                       

2011     Berufung als Professor für Violine auf Zeit an das
            Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg               

Durch die Arbeit mit Sergiu Celibidache, Norbert Brainin, Siegmund Nissel, Martin Lovett (letztere 3 vom Amadeus
Quartett), Eugene Lehner (Kolisch Quartett), Louis Krasner, 3 Mitglieder vom Juilliard Quartet: Joel Krosnick, Joel
Smirnoff und Raphael Hillyer, 2 Mitglieder des Alban Berg Quartetts: Thomas Kakuska und Valentin Erben sowie
Milan Skampa vom Smetana Quartett, dem Viola- und Kammermusikprofessor als auch Experten für die Wiener
Klassik Franz Beyer u.v.a., bekam ich großartige Impulse bezüglich der Aufführungspraxis und Interpretation des
klassischen und romantischen Repertoires. Insbesondere Louis Krasner (der das Violinkonzert “Dem Andenken
eines Engels“ von A.Berg in Auftrag gegeben und uraufgeführt hatte) sowie Eugene Lehner (Bratscher im Kolisch
Quartett, welches einige Werke der Zweiten Wiener Schule, sowie die Streichquartette Nr.5 und 6 von B.Bartok
uraufgeführt hatte) vermittelten phänomenale Einsichten gerade bezüglich der Aufführungspraxis der Zweiten Wiener
Schule sowie der Werke von B.Bartok. Generell lege ich viel Wert auf urtextnahe Interpretationen, trotzdem möchte
ich auch die Förderung individuell-künstlerischer Ausdrucksweisen der Studenten gleichfalls in den Fordergrund stellen. Zudem halte ich viele Punkte der berühmten „Violinschule“ von Leopold Mozarts in der Anwendung heute
noch für zeitgemäß - insbesondere zum Studium klassischer Werke – und ich möchte den angehenden Musikern
dieses bedeutende Nachschlagewerk als Orientierungshilfe nahebringen.