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Master Musik am LMZ


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Master Musik: Die weiterführende Musikausbildung am LMZ

Für Studierende mit herausragenden künstlerischen Leistungen bietet sich ein weiterführendes Masterstudium am LMZ an. Die Master-Prüfung Musik bildet einen zweiten berufsqualifizierenden Abschluss des Studiums.

Ein Masterstudium ist mit folgenden Hauptfächern möglich: Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Saxophon, Trompete, Horn, Posaune, Tuba/Euphonium, Gesang, Klavier, Schlagwerk und Blasorchesterleitung.

Das Studium dient der künstlerischen Entwicklung und der Erweiterung der spezifischen technischen und interpretatorischen Kompetenzen sowie dem Erwerb musikspezifischer Kenntnisse, die in den kultur-, zeit- und rezeptionsgeschichtlichen Kontext eingebunden werden. Die künstlerische Vertiefung auf höchstem Niveau im Hauptfach wird ergänzt durch Lehrveranstaltungen, die ausgerichtet sind auf die Tätigkeit als Solist*n, Sänger*in, Kammer- oder Orchestermusiker*in (Studium der Orchesterstellen, prima vista Spiel, Auftrittstraining, Kammermusik, Orchesterteilnahme, solistische Auftritte, Besuch von Meisterkursen). Als besonderes Profil der Ausbildung am LMZ sind Veranstaltungen vorgesehen, die der Reflexion künstlerischer Interpretation dienen.

Für ein Masterstudium am LMZ sind die gleichen Aufnahmebedingungen (Eignungsprüfung im Hauptfach) gültig. Wenden Sie sich doch bei Interesse an die jeweiligen Lehrenden Ihres Instruments bzw. des Bereichs Gesang.

Näheres zu den Eignungsprüfungen:

Eignungsprüfungsordnung Bachelor Musik

Eignungsprüfungsordnung Master Musik

Einige Masterstudierende des LMZ 2014/15

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Vanessa Fasoli, Gesang
Vanessa Fasoli erhielt 2004 erstmals professionellen Gesangsunterricht bei Elisabeth Haumann. Mit 18 Jahren wurde sie Preisträgerin bei „Jugend musiziert“. 2009 begann sie ihr Gesangsstudium am Leopold-Mozart-Zentrum Augsburg bei Agnes Habereder-Kottler.

Bei Produktionen des Stadttheaters Augsburg bekam sie 2011 erstmals Engagements, unter anderem die Hauptpartie in der Kinderoper „Erwin, das Naturtalent“ von Mike Svoboda, als auch im „Hexen1x1“ von Franz Hummel. 2012 wirkte sie am Kooperationsprojekt des LMZ und des Theater Augsburg,  der Oper ,,Meeting Dido“, mit. Ihre Rollen sind dabei die der Second Woman und der Fortunata. Im Herbst 2012 war sie beim Divertimento4Amadeus im Theater Augsburg zu sehen und hören.  Im selben Jahr erhielt sie den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg. 

Im Juli 2014 hat sie in Starnberg die Partie der Second Woman und First Witch in der Oper Dido & Aeneas und in der Opernproduktion des Leopold-Mozart-Zentrums in ,,L’enfant et les sortilèges’’ die Rolle des Enfant übernommen. Die ,,Opera Incognita“ in München engagierte sie für ihr neues Projekt ,,Orphée et Euridice“ von Ch.W. Gluck, das im Sommer 2014 stattfand, als Amor. 2015 singt Vanessa Fasoli den „Cherubino“ in der Produktion von W. A. Mozarts „Le Nozze di Figaro“ auf Schloss Weikersheim.

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Aleksandr Levin, Oboe
Aleksandr Levin wurde 1978 in Moskau geboren und erhielt seinen ersten Musikunterricht bereits im Alter von 5 Jahren. Nach dem Abitur an der Militärischen Musikschule in Moskau, studierte er ebenfalls in Moskau bei Prof. J.F. Puschechnikow Oboe an der Hochschule für Musik und sammelte erste Orchestererfahrungen. 2011 entschloss er sich, sein Studium in Deutschland weiter zu vertiefen und qualifizierte sich für den Masterstudiengang im Hauptfach Oboe am Leopold-Mozart-Zentrum Augsburg in der Oboenklasse von Prof. Heike Steinbrecher. Nach erfolgreichem Abschluss des Masterstudiums  2013 (Note: 1,0), erhielt er noch im selben Jahr eine Anstellung als Solo-Oboist am Mariinsky Theater in St. Petersburg, das mit seinem berühmten Chefdirigenten Valery Gergiev zu den renommiertesten Häusern der Welt gehört.

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Edward King, Violoncello
Der Neuseeländer Edward King ist schon mehrfach ausgezeichnet worden. Neben seinem Engagement beim Leopold-Mozart-Violinwettbewerb, wo er kammermusikalischer Partner war, und seinem Mitwirken in der Summer School von LMZ und der Juilliard School, New York, ist Edward King weiter intensiv an Wettbewerben beteiligt. Ende 2014 wurde King persönlich vom renommierten polnischen Komponisten Krysztof Penderecki während des gleichnamigen internationalen Wettbewerbs in Krakau mit dem Sonderpreis für die Gestaltung seines virtuosen Solstücks ausgezeichnet. Bei den "Australian Cello Awards" war er Semifinalist. 2015 war er Akademist im Deutschen Sinfonieorchester Berlin. Seit September 2016 ist er als Associate Principal Cello beim Sydney Symphony Orchestra tätig.

Léonard Frey-Maibach, Violoncello
Für Léonard Frey-Maibach begann 2014 mit einer der meist begehrtesten Stellen in der deutschen Orchesterwelt: Seit 2015 ist er Erster Solocellist beim Leipziger Gewandhaus. 

Léonard Frey-Maibach wurde in einer Musikerfamilie in Lyon geboren. Mit acht Jahren erhielt er Unterricht beim Solocellisten des "Orchestre National de Lyon", Fernando Rapetti, mit 15 Jahren gewann er den ersten Preis des "Conservatoire de Lyon". Ein Jahr später begann er seine professionelle Ausbildung als Musikstudent in der Violoncello-Klasse (Roland Pidoux und Xavier Phillips) und der Kammermusik-Klasse (Jean Sulem und Valérie Aimard) im "Conservatoire National Supérieur de Paris".

2009 wurde Léonard Frey-Maibach beim "Concours FLAME" in Paris mit dem Dritten Preis und dem Sonderpreis Jacqueline Heuclin ausgezeichnet, 2011 ging er als Halbfinalist aus dem Internationalen "Lutoslawski" Wettbewerb in Warschau. Beim Abschlusskonzert des "Kronberg Cello Festivals" spielte er das Werk von Sofia Gubaidulina "Fata Morgana" zusammen mit dem Ensemble "Cello Passionato".

Seit 2008 ist er Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters, in der Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker war Léonard Frey-Maibach 2012 und 2013.

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