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1968: Mythos, Chiffre und Zäsur


Titel: 1968: Mythos, Chiffre und Zäsur
Dozent(in): Harald Hofer, M. A.
Termin: Montag, 14:00 – 15:30 Uhr
Gebäude/Raum: 2102


Inhalt der Lehrveranstaltung:

1968 gilt im Allgemeinen als ein Jahr des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs. Auch vierzig Jahre danach wird über kaum ein Thema hitziger und polarisierender diskutiert als über dieses. In Deutschland jedenfalls spaltet ‚1968 nach wie vor die Gesellschaft: Während die einen damit die „Umgründung der Republik“ (M. Görtemaker) i.S. eines Aufbruchs assoziieren, ist es für andere gleichbedeutend mit kulturellem Niedergang und als Ursache einer Fülle von aktuellen gesellschaftlichen Problemen zu sehen.

Das Seminar möchte neben einem Überblick über die Ereignisse des Jahres 1968, der sich nicht auf Deutschland beschränken soll, vor allem der Frage nachgehen, inwieweit ‚1968 als eine politisch-historische wie aber auch gesellschaftlich-kulturelle Zäsur begriffen werden kann. Dabei soll z.B. die Frage nach einem ‚Wertewandel diskutiert werden.

Dem Thema entsprechend ist das Seminar interdisziplinär angelegt und möchte insbesondere soziologische, geschichts-, kultur- und politikwissenschaftliche Perspektiven verbinden. Zur Teilnahme eingeladen sind aber ausdrücklich alle, die Interesse am Thema und spannenden Diskussionen haben.


Literatur zur Lehrveranstaltung:

Frei, N. (2008): 1968. Jugendrevolte und globaler Protest. München: dtv.

Kraushaar, W. (2008): Achtundsechzig. Eine Bilanz. Berlin: Propyläen.


weitere Informationen zu der Lehrveranstaltung:

empfohlenes Studiensemester der Lehrveranstaltung: für alle Semester
Fachrichtung Lehrveranstaltung: Soziologie HF/NF
Nummer der Lehrveranstaltung: 04161
Beginn der Lehrveranstaltung: 13.10.2008
Dauer der Lehrveranstaltung: 2 SWS
Typ der Lehrveranstaltung: PS - Proseminar
Prüfung: Hausarbeit
Lehrveranstaltung ist fakultätsübergreifend: Ja
Semester: WS 2008/09