PRO-SRL-EVA - Produkt- und Prozessorientierte Modellierung und Erfassung von Kompetenzen zum Selbstregulierten Lernen im Studium


Produkt- und Prozessorientierte Modellierung und Erfassung von Kompetenzen zum Selbstregulierten Lernen im Studium – Erweiterte Validierungen

Projektstart: 01.10.2015
Projektende: 30.09.2018
Laufzeit: 3 Jahre
Projektträger: BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung)
Projektverantwortung vor Ort: Prof. Dr. Markus Dresel
Beteiligte Wissenschaftler der Universität Augsburg: Dr. Gabriele Steuer
Dipl. Psych. Tobias Engelschalk
Nicole Eckerlein

Zusammenfassung

Übergeordnetes Ziel des Projekts, das im Verbund mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Wien durchgeführt wird, ist es, das Kompetenzmodell und die dazu entwickelten Messverfahren aus dem Projekt PRO-SRL einer erweiterten Validitätsprüfung zu unterziehen. Abgezielt wird dabei auf Evidenzen zur Validität aus verschiedenen Quellen, insbesondere auf konvergente, diskriminante und kriteriumsbezogene Evidenzen.

Beschreibung

Im Verbundprojekt sind für die erweiterten Validierungen insgesamt sechs, über die Teilprojekte hinweg eng miteinander verzahnte Untersuchungsschritte geplant, die sich in vier Phasen gliedern. Zur Sicherung der Generalisierbarkeit sind die Untersuchungen in drei unterschiedlichen Studienbereichen angesiedelt (Mathematik, Psychologie, Wirtschaftswissenschaften). Unter Nutzung eines experimentellen Ansatzes werden SRL-Kompetenzen von Studierenden zusätzlich durch Trainings gezielt verbessert. Auf Basis des Modells der SRL-Kompetenzen und der Literatur zur SRL-Förderung werden Trainings entwickelt, die Aspekte ansprechen, die in den entwickelten Messverfahren schwerpunktmäßig erfasst werden. Im Teilprojekt Augsburg wird auf Kompetenzen zur Motivationsregulation abgehoben, welche durch einen Situational-Judgement-Test erfasst werden sollen. Dies wird in den Fächern Mathematik und Wirtschaftswissenschaften untersucht. Die Ergebnisse des geplanten Vorhabens werden eine Reihe von wissenschaftlichen und praktischen Nutzungsmöglichkeiten eröffnen, so dass ein nachhaltig transferierbarer und implementierbarer Beitrag zur Erforschung und Vermittlung einer Schlüsselkompetenz im Hochschulbereich geleistet wird.

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