Fehlerklima in Schulklassen und individueller Umgang mit Fehlern von Schülerinnen und Schülern


Projektstart: 01.04.2009
Projektträger: Universität Augsburg
Projektverantwortung vor Ort: Prof. Dr. Markus Dresel
Beteiligte Wissenschaftler der Universität Augsburg: Dr. Gabriele Steuer

Zusammenfassung

In diesem Projekt wird einerseits die Frage verfolgt, ob und wenn ja, in welcher Weise sich die kognitiv-handlungsbezogene Komponente ausdifferenzieren lässt und andererseits welche Abhängigkeiten vom Fehlerklima bestehen. Daneben wird der Frage nachgegangen, wie sich das Fehlerklima von Regel- und Alternativschulen charakterisieren lässt und welche Zusammenhänge mit Merkmalen der Schüler(innen) und des Unterrichts bestehen.


Beschreibung

Einen Fehler zu machen, wird von Schüler(inne)n häufig als etwas Negatives und Beschämendes empfunden - dies verhindert vielfach, dass Fehler als Lernchance wahrgenommen werden. Motivational-affektive Reaktionen nach Misserfolg wurden bereits umfassend erforscht. Darüber hinaus ergaben eigene Vorarbeiten zum individuellen Umgang mit Fehlern neben der Komponente motivational-affektiver Reaktionen (Affektadaptivität) eine zweite Komponente, kognitiv-handlungsbezogener Reaktionen (Handlungsadaptivität), die insbesondere im Zusammenhang mit nachfolgenden Lernhandlungen steht. Allerdings ist bisher noch zu wenig über diese zweite bekannt, also die Möglichkeit der Nutzung von Fehlern als Hinweise auf zukünftige Lernhandlungen. Es fehlt zudem an differenzierten Befunden zur Abhängigkeit des individuellen Umgangs mit Fehlern vom Fehlerklima in Schulklassen.

Weitere Mitarbeiter/innen:

Andrea Jeckle (Studentische Hilfskraft)

Carolin Schloz  (Studentische Hilfskraft)

Petra Lisy (Diplomandin)

Finanzierung:

Eigenmittel des Lehrstuhls Psychologie der Universität Augsburg