PakMan - Peers und akademische Motivation


Peers und akademische Motivation

Projektstart: 01.04.2016
Projektende: 31.03.2019
Laufzeit: 3 Jahre
Projektträger: DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)
Projektverantwortung vor Ort: Dr. Marion Reindl
Beteiligte Wissenschaftler / Kooperationen: Prof. Dr. Markus Dresel

Zusammenfassung

Ziel des geplanten Projektes ist es, Peers als Sozialisationsinstanz für die Entwicklung akademischer Motivation zu analysieren. Um Einflüsse innerhalb des Peerkontextes nochmal differenzieren zu können, werden sowohl Dyaden- als auch Gruppenbeziehungen in Form des besten Freundes und der Clique betrachtet.

Beschreibung

Das Projekt setzt an teilweise noch erheblichen Forschungsdefiziten an, die zur Rolle von Peers für die Entwicklung akademischer Motivation bestehen. Diese Forschungsdefizite werden besonders augenscheinlich, wenn bedacht wird, dass Peers in der Adoleszenz eine zunehmende Bedeutung einnehmen, wie für verschiedene Entwicklungsbereiche, wie z.B. der psychosozialen Anpassung empirisch klar gezeigt wurde. Insbesondere die frühe Adoleszenz stellt zudem eine Phase dar, in der durchschnittlich ein Rückgang in wichtigen Komponenten akademischer Motivation zu verzeichnen ist. Vor diesem Hintergrund ist eine Analyse der Peer-Einflüsse auf die akademische Motivation in dieser Entwicklungsphase besonders wichtig und lohnend. Bisher wurden in diesem Zusammenhang primär Sozialisationskontexte, wie die Familie und die Lehrkräfte für die Erklärung von Entwicklungsverläufen akademischer Motivation herangezogen. Indes wurde die Bedeutung der Gleichaltrigengruppe noch weit weniger fokussiert – dies gilt für die Theoriebildung ebenso wie für die empirische Analyse der (wechselseitigen) Beeinflussungen. Ziel ist somit (1) die Testung eines theoretischen Modells, (2) die Analyse der Differenzierung von Selektions- und Sozialisationseffekten sowie (3) die Analyse von Übernahmeprozessen und deren Bedingungen.