Die sog. State-Personhood-Debate zwischen Alexander Wendt, Colin Wight, Iver Neumann und anderen berührt die Fragen, welche Eigenschaften wir Staaten unter den gegenwärtigen weltpolitischen Bedingungen zuschreiben können, welcher Zusammenhang zwischen Person-Sein- und Akteur-Sein besteht und wie das Verhältnis von Akteuren und Strukturen in der Weltpolitik zu konzipieren ist. Ulrich Franke und Ulrich Roos formulieren in ihrem jüngst erschienen Beitrag ein vom klassischen amerikanischen Pragmatismus beeinflusstes, ontologisches Modell als eine mögliche Antwort auf diese offene Fragen.
Meldung vom 15.11.2010
