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Grenzen überschreiten? Rüstungsexporte in der Kontroverse


Veranstaltungsrückblick

Bericht: Podiumsdiskussion „Grenzen überschreiten? Rüstungsexporte in der Kontroverse“

Am Abend des 21. Januar 2015 lud der ASKA zur thematisch brisanten Podiumsdiskussion ins Augsburger Zeughaus in die Innenstadt ein. Diese Veranstaltung fand in Kooperation mit der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK), dem Lehrstuhl für Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg und dem Friedensbüro im Kulturamt der Stadt Augsburg statt.

Nachdem die Hauptorganisatorin Nora Vogt die gut 110 Gäste begrüßte folgte ein zwanzig minütiger Inputvortrag von Jan Grebe vom Bonn International Center for Conversion (BICC) über aktuelle Entwicklungen der deutschen Rüstungsexportpolitik. Dabei wies er insbesondere auf die fehlende Transparenz seitens der Politik hin und skizzierte das politische Entscheidungsdilemma heraus, bei dem es um die Frage Sicherheit versus Waffenverzicht geht. Auf diesen Vortrag folgte die rege Podiumsdiskussion mit den Teilnehmern Dr. Kurt Braatz (Krauss-Maffei Wegmann), Jan Grebe (BICC), Michael Leppek (IG Metall Augsburg) und Claus Warnken (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie). In der von Prof. Dr. Christoph Weller (Lehrstuhl Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung, Uni Augsburg) moderierten Diskussion wurden zahlreiche Perspektiven und Argumente für den Weiterbestand (und in welcher Form) und den Verzicht von deutscher Rüstungsexportpolitik ausgetauscht.

In der abschließenden Fragerunde kamen die zahlreichen Teilnehmer zu Wort und konnten persönliche Fragen an die Teilnehmer der Podiumsdiskussion stellen, die allesamt ausführlich beantwortet wurde. Deutlich wurde an diesem Abend das Thema Rüstungsexportpolitik besonders deswegen brisant ist, da die Informationspolitik seitens Bundesregierung aus teilweise nachvollziehbaren Gründen in vielen Punkten intransparent ist.

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