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Auswahl aus unserem aktuellen Veranstaltungsprogramm
(alle Veranstaltungen finden Sie im jeweiligen Monat)

Das Veranstaltungsprogramm steht in Druckform in der Universität und am LMZ zur Verfügung. Die digitale Version können Sie aber auch hier als Download erhalten (Klick aufs Bild).

LMZ_Programmheft-SS17_Titel-300

IFI-Flyer-SS-17Titel-300

Aktuelle Veranstaltungen

24.05.17 „Schumannia“
25.05.17 Musikalische Sommernacht
26.05.17 Hannabach Gitarrenwettbewerb 2017
30.05.17 Mozartiana III
03.06.17 6. Akademiekonzert: Mozart Requiem


Schumannia-finalissimo-250

Mittwoch, 24. Mai 2017, 17:30 Uhr
Rokokosaal der Regierung von Schwaben, Fronhof 10, Augsburg

"SCHUMANNIA" - Benefizkonzert anlässlich des Jubiläums "25 Jahre Tür an Tür e. v."

17:30 Uhr Vortrag zu Robert Schumanns Musiksprache
18:30 Uhr Sektempfang
19:30 Uhr Konzert mit Werken von Robert Schumann für Violoncello und Klavier

„Schumannia“ ist eine Referenz an die Fähigkeit von Menschen wie Robert Schumann, der Sprachlosigkeit gegenüber der Welt mit großer Kunst zu begegnen. Der Augsburger Verein „Tür an Tür“, seit 25 Jahren Helfer für Menschen, die in ihrer neuen Heimat Deutschland Fuß fassen müssen, hat sich ein Konzert gewünscht, das dieser Entwurzelung Rechnung trägt und in Robert Schumann die ideale Besetzung gefunden. Die äußeren Stürme rund um die Revolution von 1848 entfesselten im Komponisten die inneren. Im Jahr 1849 entstanden - jeweils in nur wenigen Tagen - die Stücke des Konzertabends.

Interpreten der „Schumannia“ sind der Cellist Guido Schiefen und der Pianist Markus Kreul, beide bekannt für ihr einfühlsames und tiefes Spiel. Sie werden Schumanns Stücke aus der Tragik seiner Zeit in die Welt von heute übersetzen, die nicht weniger Zeichen von Verletzung schreibt, und die romantischen Kraft seiner Musik erlebbar machen.

Vorangestellt wird für Interessierte ein einleitender Vortrag mit Hörbeispielen, der zeigen wird, wie viel Schumanns Musiksprache mit der Gegenwart zu tun hat: Schumann als Vorreiter eines sehr heutigen Individualismus konzentriert sich fast schon manisch ganz auf sein Inneres und seine Schöpferkraft.

B E N E F I Z K O N Z E R T

Eintritt frei - Spenden erbeten


Plakat-Sommernacht-17-250

Donnerstag, 25. Mai 2017, 20:30 Uhr
Innenhof des LMZ, Maximilianstr. 59, Augsburg
(bei schlechtem Wetter im Foyer)

Musikalische Sommernacht im Atrium

Werke von Turina, Villa Lobos, Albéniz u. a.

Studierende der Klassen Klaus Wladar, Takeo Sato, Dimitri Lavrentiev u.a.


Plakat-Hannabach-2017-250

Freitag, 26. Mai 2017, ab 10:30 Uhr
Konzertsaal, Maximilianstr. 59, Augsburg

3. Hannabach-Wettbewerb für GitarristInnen

Organisation und Leitung: Klaus Wladar

19:30 Uhr öffentliches Finale


Mozartiana-III-250

Dienstag, 30. Mai 2017, 19:30 Uhr
Goldener Saal im Rathaus, Rathausplatz 2, Augsburg

MOZARTIANA III

Benefizkonzert der Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg

MITWIRKENDE
Prof. Julius Berger, Cello
Prof. Christoph Hammer, Hammerklavier
Prof. Markus Schön, Klarinette

Der diesjährige Abend der MOZARTIANA, Benefiz-Konzertreihe der Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg, führt drei der renommiertesten Künstler ihres Fachs zusammen: den international gefragten Cellisten Julius Berger, den Pianisten und Experten für historische Tasteninstrumente Christoph Hammer, beide Professoren des Leopold-Mozart-Zentrums, und Markus Schön, Soloklarinettist der Bayerischen Staatsoper und Professor in Graz.

Als vierten Protagonisten könnte man einen original Conrad Graf Flügel aus dem Jahr 1827 nennen, der für dieses Konzert nach Augsburg gebracht wird. Nicht nur Beethoven spielte auf einem solchen Instrument, sondern auch andere Komponisten, die von Mozart inspiriert wurden und deren Werke im Konzert erklingen werden. Das Motto des Abends heißt „Lieder ohne Worte“ und beschreibt den besonderen Klang und die musikalische Innigkeit, die die Kammermusik des 18. und 19. Jhd. hervorbrachte. Die Solisten moderieren und spielen Mozart, Schubert u.a. bis hin zu Beethovens berühmtem Gassenhauer-Trio.

BENEFIZKONZERT
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg
Spendenkonto: Stadtsparkasse Augsburg IBAN: DE66 7205 0000 0000 0992 00

http://freunde-uni-augsburg.de


Mozart-Requiem-Plakat-Scherben_250

Samstag, 3. Juni 2017, 20 Uhr, Goldener Saal im Rathaus Augsburg
Sonntag, 4. Juni 2017, 18 Uhr, Kloster Holzen

6. AKADEMIEKONZERT | MOZART, BACH, BLARR

PROGRAMM

Johann S. Bach (1685-1750): Doppelkonzert d-Moll BWV 1060
Oskar Gottlieb Blarr (*1934): „Stufen zu Mozart“ (1991)
Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791): Requiem KV 626

Im Mittelpunkt des nächsten Akademiekonzerts des Leopold-Mozart-Zentrums steht das Mozart Requiem KV 626, sein letztes und unvollendet gebliebenes Werk. Es wurde 1791 von Franz Graf Wallsegg in Auftrag gegeben. Um die Vereinbarung mit dem Grafen einhalten und das Honorar in Empfang nehmen zu können, veranlasste Constanze Mozart nach dem Tod ihres Mannes am 5. Dezember des Jahres eine Vervollständigung des Requiems. Sie betraute damit Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr. Eine erste Aufführung des Requiems ist für das Jahr 1792 in Wien nachweisbar.

Seither ist die Ergänzungsarbeit immer wieder kritisiert und v. a. der kompositorische Eigenanteil Eyblers und Süßmayrs hinterfragt worden, zumal beiden neben Mozarts Handschrift auch einige »wenige Zettelchen mit Musik« (Constanze Mozart) vorlagen, die teilweise auf nicht nachvollziehbarem Weg verschwanden. Später erfuhr das Werk weitere Ergänzungen durch Franz Beyer, H. C. Robbins Landon oder Richard Maunders, die sich in jeweils unterschiedlicher Herangehensweise den Fragen der Instrumentierung, Stimmführung oder der Stilistik annäherten.

Die von den MusikerInnen des LMZ gespielte Fassung ist die des amerikanischen Pianisten und Musikforschers Robert Levin (*1947). Die Fassung wurde im Auftrag Helmuth Rillings fertiggestellt  und versucht, die Tradition und aktuellste Rezeption des Requiems zu respektieren und keine Trennlinie zwischen Mozarts handschriftlichem Entwurf und Süßmayrs überlieferten Sätzen zu ziehen. ( Am spektakulärsten ist wohl die von Mozart anskizzierte Fuge nach dem „Lacrimosa“, die Levin zu Ende komponierte.)

Als weitere Werke des Abends stehen Bachs Doppelkonzert in d-Moll BWV 1060 auf dem Programm, sowie „Stufen zu Mozart“ von Prof. Oskar Gottlieb Blarr (*1934). Das Werk für Sopran, Flöte und Orchester orientiert sich in der Besetzung am Mozart Requiem und soll geistig wie musikalisch direkt zu diesem hinführen. Der Komponist Blarr schreibt selbst über sein Werk:

„Stufen zu Mozart“ (unter Verwendung des speziellen Requiem-Orchesters, einziger Zusatz ist eine Solo-Flöte) ist rein äußerlich ein Vorspiel zum „Requiem“. Wir kommen von draußen und gehen hin zu Mozarts ersten Tönen. „Kommen von draußen“ heißt : Kommen aus unserem Jahrhundert, für das hier als Symbol der in Stalins Hungerlager umgekommene russische Dichter Ossip Mandelstam steht. Mandelstam, geboren 1891, also hundert Jahre nach Mozarts Tod, prägte für unsere Zeit das Wort des „Wolfsjahrhundert“. Die Erinnerung an Mozart klingt in Mandelstams Gedichten immer wieder an („Mozart in Vogelstimmen“). Und der Jude Mandelstam hat in seiner reinen Sprache auch der christlichen Welt unvergessliche Verse geschrieben:

„Du, Maria, Hilfe der Sterbenden, greife hell dem Tod voraus! Ich steh‘ an der unbeugsamen Schwelle.“

MITWIRKENDE

VokalSolisten Augsburg, ChorAkademie
Augsburg, OrchesterAkademie Augsburg
Leitung: Prof. Dominik Wortig

EINTRITT FREI - SPENDEN ERBETEN 

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