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Teilprojekt B6 - SFB 536: Grenzen der Individualisierung in Paarbeziehungen


Gemeinsam leben, getrennt wirtschaften? Grenzen der Individualisierung in Paarbeziehungen

Projektstart: 01.07.2005
Projektende: 30.06.2009
Laufzeit: 4 Jahre (3. Phase)
Projektträger: DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) - Kofinanziert durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Nürnberg und dem Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin (WZB)
Projektverantwortung vor Ort: Prof. Dr. Werner Schneider (Ko-Projektleitung)
Beteiligte Wissenschaftler der Universität Augsburg: Dipl.Soz. Dipl.Kffr. Caroline Ruiner
Beteiligte Wissenschaftler / Kooperationen: Prof. Dr. Jutta Allmendinger (WZB) (Ko-Projektleitung)
Dr. Andreas Hirseland (IAB Nürnberg)
Prof. Dr. Wolfgang Ludwig-Mayerhofer (Universität Siegen)
Doris Hess / Angelika Steinwede (infas Bonn)
Dr. Kathrin Leuze (WZB)

Zusammenfassung

Teilprojekt B6 „Gemeinsam leben, getrennt wirtschaften? Grenzen der Individualisierung in Paarbeziehungen“ des SFB 536 „Reflexive Modernisierung“; finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin (WZB) und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Nürnberg.

Das Projekt untersuchte von 1999 bis 2009 die Geldarrangements von Paaren, um so Aufschluss über die geschlechtsspezifischen Macht- und Ungleichheitsmuster im privaten Beziehungsalltag unter den aktuellen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu erhalten.
Folgende Fragen standen im Vordergrund der Untersuchung: Inwiefern wirkt das eigene, selbst verdiente Geld – insbesondere von Frauen – in Paarbeziehungen als ‘Individualisierungsmotor’? Wie verändern sich dadurch Ungleichheitsverhältnisse zwischen den Lebenspartnern und wo zeichnen sich die Grenzen von Individualisierung in Paarbeziehungen ab?
Der Schwerpunkt der dritten und letzten Forschungsphase (2005-2009) lag dabei einerseits auf der makrosoziologisch-quantifizierenden Erweiterung der bisherigen qualitativen mikrosoziologischen Analysen sowie andererseits auf der Frage, welche Zusammenhänge sich zwischen den Geldarrangements von Paaren in verschiedenen Bevölkerungsgruppen und dem aktuellen Wandel des Sozialstaats erkennen lassen.

Die als qualitatives Panel von 2000 bis 2007 und als teilstandardisierte Paaruntersuchung in 2007/2008 konzipierte Studie wurde in Kooperation mit dem WZB, dem IAB Nürnberg sowie unter Mitwirkung von INFAS Institut für angewandte Sozialforschung Bonn durchgeführt.

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