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Zusatzfach "Interkulturelle Pädagogik"


Allgemeine Informationen

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Die interkulturelle Pädagogik ist vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl von Migrantinnen und Migranten in Deutschland, Europa und der ganzen Welt von besonderer Relevanz. Die wachsende kulturelle, soziale und ökonomische Heterogenität stellt für viele gesellschaftliche und pädagogische Bereiche einen Gewinn dar, beinhaltet aber auch Konfliktpotential. An dieser Stelle setzt interkulturelle Pädagogik an. Sie ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Teildisziplinen der Pädagogik betrifft und somit potentiell für alle Studierenden der Erziehungswissenschaft von Interesse ist. Denn die (Zusammen-)Arbeit von und mit Menschen mit und ohne Migrationshintergrund wird zunehmend zur Normalität. Sie bedarf jedoch besonderer Vorbereitung – eine wichtige Voraussetzung ist die Entwicklung von Selbstreflexivität (bspw. in Bezug auf die eigenen Vorurteile gegenüber Migrantinnen und Migranten).

"Wenn das, was man bisher als Hauptwerke abendländischer Tradition ansah, fast durchweg die Produkte einer speziellen Gruppe von Individuen waren, nämlich besitzhabenden, weißen, europäischen und nordamerikanischen Männern, wie repräsentativ sind dann ihre Ansprüche, wie umfassend ihre Botschaft, wie unvoreingenommen ihre Sicht?"

Sheila Benhabib

  • Rede des deutsch-iranischen Schriftstellers Dr. Navid Kermani zur Feierstunde „65 Jahre Grundgesetz“

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