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Aktuelles

Programm zur Jahrestagung 2014 ",1989' und Bildungsmedien", 26.-28. September 2014 in Berlin. Zum Programm

Die nächste Jahrestagung der Gesellschaft befasst sich angesichts der politischen Umbrüche vor rund 25 Jahren mit dem Thema „,1989‘ und Bildungsmedien“. Gegenstand der Tagung sollen die Auswirkungen auf Genese und Implementierung von Schulbüchern und Bildungsmedien generell, deren inhaltliche und didaktisch-methodische Revision sowie die Darstellung der politisch-gesellschaftlichen Veränderungen in Bildungsmedien in verschiedenen Ländern sein.

Die Tagung findet vom 26. bis zum 28. September 2014 statt. Tagungsort ist die Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung in Berlin, Warschauer Str. 34–38.


Verein

Seit November 2013 trägt der Verein den Namen "Internationale Gesellschaft für historische und systematische Schulbuch- und Bildungsmedienforschung e.V.". Diese Namenserweiterung wurde auf der Mitgliederversammlung des Vereins im Oktober einstimmig beschlossen. Mit ihr soll deutlich gemacht werden, dass der Verein nicht nur gedruckte Schulbücher, sondern auch alle anderen Lehrmittel und Bildungsmedien in den Blick nimmt und zu ihrer Erforschung beitragen möchte.

Publikationen

Neuerscheinungen in der Reihe „Beiträge zur historischen und systematischen Schulbuchforschung“:

Bildungsmedien für den Deutschunterricht. Vielfalt, Entwicklungen, Herausforderungen“ (2014), hrsg. von Dieter Wrobel und Astrid Müller, enthält Beiträge zu den vielfältigen Bildungsmedien, die im Deutschunterricht Verwendung finden. Neben Schulbüchern sind dies immer häufiger z.B. Arbeitsblätter und Kopiervorlagen aus Fachzeitschriften und aus dem Internet, die in ihrer didaktischen und fachlichen Bandbreite erheblich variieren. Die Autoren und Autorinnen reflektieren den Einsatz von unterschiedlichen Bildungsmedien in der täglichen Unterrichtspraxis, stellen fachdidaktisch angelegte Analysen zu ausgewählten Bildungsmedien vor und behandeln Fragen der methodischen Ausrichtung bzw. Aktualität, der Spiegelung von Kompetenzorientierung(en) in Bildungsmedien sowie Aspekte der Professionalisierung von Auswahlentscheidungen. Mehr …

Verena Stürmer geht in ihrer Publikation „Kindheitskonzepte in den Fibeln der SBZ/DDR 1945-1990“ (2014) im Rahmen einer historischen Text-Kontext-Analyse der Frage nach, welche Konzepte von Kind und Kindheit in den Erstlesefibeln der SBZ und der DDR konstruiert wurden und wie sich diese im diachronen Verlauf des Analysezeitraums (1945 bis 1990) verändern. Vorstellungen darüber, wie Kinder sind oder sein sollten, sind historisch wie kulturell unterschiedlich und werden u.a. von den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen geprägt. Sie bestimmen nicht nur den realen Umgang mit Kindern, sondern finden auch in pädagogischen Diskursen und deren didaktischen Konkretisierungen ihren Niederschlag, etwa in Schulbüchern. Die Arbeit stellt mögliche bildungs- und gesellschaftspolitische Einflussfaktoren auf Kontinuitäten und Diskontinuitäten in den Kindheitskonzepten dar. Mehr …


Arsen-Djurovi
ć-Preis für historische Schulbuchforschung

Auf der diesjährigen Tagung der Gesellschaft in Brno (Tschechische Republik) wurde am 28. September erstmalig der Arsen-Djurović-Preis für historische Schulbuchforschung verliehen. Das von Milica Djurović, der Witwe des verdienten Schulbuchforschers Arsen Djurović (1959–2011), gestiftete Preisgeld erhielt Privatdozent Dr. Hansjörg Biener für seine Monographie "Die Kreuzzüge in Lehrplan und Schulbuch. Eine fachwissenschaftliche, fachdidaktische und politische Analyse bayerischer Geschichtslehrpläne und -bücher des 20. und 21. Jahrhunderts" (2011). Mehr Informationen über den Preis ...

Die Laudatio hielt Prof. Dr. Eva Matthes. Download