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Qualifikationsziele


Im Nebenfach werden sowohl fachliche als auch überfachliche Kompetenzen vermittelt. Dabei geht es auf fachlicher Seite allgemein um die Vermittlung einer erziehungswissenschaftlichen Grundlagenausbildung, der Entwicklung forschungspraktischer Kompetenzen sowie um eine erste Orientierung in einigen zentralen pädagogischen Handlungsfeldern. In diesem Zusammenhang kommt unter anderem der Disziplingeschichte eine bedeutende Rolle zu. Absolventinnen und Absolventen des Nebenfaches haben ein kritisches Verständnis zu den wichtigsten pädagogischen Theorien, Prinzipien und Methoden entwickelt und sind in der Lage, komplexe Sachzusammenhänge zu verstehen, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und daraus Handlungsalternativen zu erarbeiten. Die Absolventinnen und Absolventen können situationsangemessen unterschiedliche Formen pädagogischen Handelns einsetzen. Hierzu zählen das Anregen, Gestalten und Evaluieren von Entwicklungs- und Bildungsprozessen auf der individuellen, kollektiven und organisationalen Ebene, das Beraten und Anleiten unterschiedlicher Zielgruppen und das Planen, Konzipieren und Umsetzen von Lernangeboten. Aber auch soziale Kompetenzen, wie Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein für gesellschaftliche Problemstellungen, die Fähigkeit, im Team zu arbeiten sowie über die gesamte Lebensspanne die eigenen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erweitern (Konzept des „lebenslangen Lernens“), sollen im Nebenfach Erziehungswissenschaft vermittelt werden.

Der Erwerb dieser Schlüsselqualifikationen integriert sich in die fachlich orientierten Module. So üben Studierende beispielsweise in Übungen und Seminaren gruppenorientiertes Arbeiten und die Fähigkeit zur selbstständigen Arbeit ein. In methodisch-didaktischer Hinsicht können sie im Sinne des Konzeptes „Lernen durch Lehren“ ihre Kenntnisse und Kompetenzen durch Präsentationen und die Gestaltung eigener Seminareinheiten sowie durch die Einübung im Methoden- und Medieneinsatz entwickeln und vertiefen.