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Aufgaben der Frauenbeauftragten


Gemäß Art. 4 des Bayerischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 23.05.2006 achten die Universitätsfrauenbeauftragten und Fakultätsfrauenbeauftragten "auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen, weibliche Lehrpersonen und Studierende" und unterstützen die Universität in der Wahrnehmung ihrer Aufgabe, die Durchsetzung der Gleichberechtigung für Frauen und Männer zu fördern. Die Fakultätsfrauenbeauftragte gehört dem Fakultätsrat und den Berufungsausschüssen als stimmberechtigtes Mitglied an, sowie gemäß der Grundordnung der Universität Augsburg dem Frauenbeirat.


Der Frauenbeirat an der Universität Augsburg dient der Information, Diskussion und Beratung über Fragen der Gleichstellungspolitik an der Universität Augsburg. Innerhalb des Frauenbeirats arbeiten die Universitäts- und Fakultätsfrauenbeauftragten mit Mitarbeiterinnen aus dem wissenschaftsstützenden Bereich und studentischen Vertreterinnen an der Entwicklung von Ansätzen zur Problemlösung zusammen. In diesem Rahmen wird über die aktuelle Situation von Wissenschaftlerinnen, Studentinnen und den Mitarbeiterinnen des wissenschaftsstützenden Bereichs an der Universität informiert.


Die Fakultätsfrauenbeauftragte arbeitet aktiv am Prozess der Zielvereinbarungen zwischen Universität und Fakultät mit und wirkt an der zweckgebundenen Verwendung der im Haushalt für Frauen- und Gleichstellungsförderung vorgesehenen Gelder mit. Darüber hinaus bietet die Fakultätsfrauenbeauftragte Beratung und Unterstützung für Nachwuchswissenschaftlerinnen bei der Suche nach Promotions- und Habilitationsfördermöglichkeiten und leistet Informations- und Aufklärungsarbeit im Bezug auf sexuelle Belästigung an der Universität, sei es für Mitarbeiterinnen oder Studentinnen.